Mittwoch, 28. Dezember 2011

Schneemann auf der Wiese

Jetzt hab ich aber genug von all dem anthrazitfarbenen Schlechtwetterzeugs! Zum Glück trägt mein kleiner Sohn noch gerne meine buntigen Sachen. Heute habe ich ihm einen Kapuzenpullunder aus wiesengrünem Winterfrottee genäht; die Kapuze ist eingefasst mit Bio-Plüsch in Lammfelloptik; daraus ist auch der applizierte Schneemann gestaltet. (Das fusselt vielleicht, das Zeug!) Nase und Händchen sind aus Bommeln; die weiße Bommelborte am Saum ist, wie ich finde, noch so grade eben jungstauglich: ganz viele kleine Schneebälle eben.

Statt Diät nach Weihnachten...

...kann frau sich auch einen Schlankmacher nähen.

Dieser Rollischnitt stamt aus einer Vorjahres-Ottobre; ich habe ihn nur verlängert. Das Material ist ein kuscheliger, anthrazitfarbener Interlock, wieder ökologisch gefärbte Biobaumwolle von Siebenblau. Die einzige Verzierung ist eine Spitzenborte an den ausgestellten Ärmeln.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Pulli für einen großen Jungen

Mein 10-jähriger Sohn hat mir liebevoll, aber bestimmt erklärt, dass er meine buntigen Kindersachen zwar sehr schön findet, aber nicht mehr selber tragen kann. "Das musst du verstehen, das geht einfach nicht. Das ist nicht cool."

Was "Schwarzes" wollte er, aber das mag ich nicht, weil in schwarzer Baumwolle die größdenkbare Ansammlng gesundheitsschädlicher Substanzen zu erwarten ist. Schlussendlich habe ich bei Siebenblau anthrazitfarbenen Kuschelsweat ergattert, der isses dann geworden. Und findet Anklang. "Eins minus" sagt der Große. Wofür das Minus? "Och, ich muss ja noch Steigerungsmöglichkeiten haben". Na, dann....



Die Fußballaufbügler kommen auf dem Foto nicht so zur Geltung, der vordere leuchtet in Wirklichkeit kräftig gegen den Hintergrund, der dunklere rückwärtige ist v.a. durch die samtig-schimmernde Oberflächentextur vor dem matten Baumwollhintergrund gut zu erkennen.

Montag, 26. Dezember 2011

Breitcord für Kids

Kuschelig warmer Breitcord von Florence wurde zu einer geraden Jungshose in Gr. 104 verarbeitet, für den hauseigenen Minipiraten.


Freitag, 23. Dezember 2011

Sylvesterkleid - noch eine Lucille

Der Schnitt ist einfach klasse. Diese Version ist aus hauchzartem Wolljersey, hat lange, am Handgelenk geraffte Ärmel, ist noch ein Stückchen kürzer als die letzte Lucille und als Tunika oder Minikleid tragbar.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Lucille

Der neueste Schrei sind ja ganze Kleiderschnitte als e-Books. Ich hab mir Lucille von Farbenmix gegönnt und gestern innerhalb von einer Stunde dieses Probekleid (gut hüftlang, als Tunika über der Jeans zu tragen, mit 3/4-Ärmeln) fertiggekriegt. Das sitzt prima und diese Kragenlösung ist großartig!


Montag, 19. Dezember 2011

Noch ein Paar Strickfilz-Puschen



So sieht das aus, wenn gerade die erste Schicht Latex auf die Sohle gepinselt ist. Ich nehme zuerst verdünnte Latexmilch, die verbindet sich besser mit dem Filz. Die zweite, ggf. dritte Schicht wird dann pur aufgetragen. Latexmilch trocknet ganz klar auf. Und wird und bleibt gummiartig, damit die künftige Puschenträgerin auf glatten Böden nicht auf die Schnüss fliegt.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Weihnachtskleid

Der 2. Versuch mit dem Schnitt "Bubble Pocket" aus der letzten Damen-Ottobre. Diesmal habe ich die Hauptteile in der Mitte um 2 cm schmaler gemacht und auch an den Seiten die Nahtzugaben weggelassen. Zudem habe ich auf den Reißverschluss völlig verzichtet, weil ich erfahrungsgemäß auch in Etuikleider ohne selbigen hineinwitschen kann - der Vorteil schmaler Schultern. Meiner kopflosen Puppe kann ich es so allerdings nicht mehr anziehen, sie ist nicht so gelenkig wie ich :D. Mir aber passt es!

Außerdem habe ich den Schnitt um 7 cm gekürzt und nach einigen Probieren auf die Gummibandraffung unten verzichtet, ich werde das Kleid als Tunika über den Jeans tragen.

Der gemusterte Stoff war mal ein Lieblingskleid von Gudrun Sjödén; das hatte inzwischen derart deutliche Tragespuren, dass nur noch gerade genug Stoff für die Mittelschnitteile des Bubble-Pocket-Weihnachtskleides übrig blieb. So aber lebt es weiter.

Ein paar Details:
Blätterstickereien am Halsauschnitt

Umgekehrt am Tascheneingriff

...und am Saum

Mein neues Seiteneinnäher-Label

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Nie wieder kalte Hände beim Kinderwagenschieben?

Die Lösung heißt "Kinderwagenmuff". Das Teil wird an die Schiebestange geknöpft und hält die Hände der Schieberin kuschelig warm.

Ich hab mich für die edle Variante entschieden, aus dickem Merino-Wollfilz als Oberstoff - der ist hinreichend wasserabweisend - und GOTS-zertifiziertem Bio-Baumwollplüsch in Lammfell-Optik für die Innenseite.
So, wie er jetzt liegt, kann man die Eingriffseite gut sehen.
Durch die oberen Öffnungen führt dann die Schiebestange des Kinderwargens.
Damit man den Muff überhaupt montieren kann, muss er zu öffnen sein.
Wie, das sieht man auf der Unterseite.


So ist er ausgeklappt geformt und beknöpft. 


Mangels eigenem Baby (und daher auch ohne Kinderwagen) muss ich euch das Foto "in Aktion" vorenthalten, bis die mit dem Kinderwagenmuff Beschenkten eines machen können.

Mehr Knotenbeutel

Noch schnell vor Weihnachten ...
 
Märchenwald und Pünktchen, Willi-Waschke-Seite außen
 
Märchenwald und Pünktchen, Pünktchen-Seite außen

Elephantlove und schlichtes Türkis

... und hier die schlichte Seite außen.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Kissenhüllen und Hörnchenverpackung

Ein bisschen verspielt.
Ein bisschen floral.
Aber auch irgendwie kariert.

Samstag, 10. Dezember 2011

Esmeralda für die Schwester

Zum Esmeralda-Kleid vom November gesellt sich nun noch eines für die kleine Schwester, gegengleich gearbeitet. Nur für die zweite Linie Zackenlitze war zu wenig Platz, da die Stickdatei (inkonsequenterweise nicht spiegelbildlich) zu groß war - sie passt so gerade eben auf das Miederteil.
Diesmal ging das Nähen viel schneller. Macht doch was aus, wenn man kapiert hat, wie so ein Schnitt aufgebaut ist.

Socken für einen Fußballfan

Mein Großer beklagte kalte Füße. Zum Beispiel beim Fußballgucken. Und verlangte farblich angemessene Wollsocken.

Naja, ich hab's versucht - Socken in Nationalfarben.




Mittwoch, 7. Dezember 2011

Elfenmütze

Blitzschnell aus Wollfilz gemacht, nach dem Freebook von Fairytausendschön. Mein Jüngster modelt hier nur, die Mütze ist für die Tochter einer Freundin.

Warme Füße

...machen Wollfilzpuschen. Mein erster Versuch, gestrickt aus Feltro von Lana Grossa.

Vor dem Filzen hatte ich erhebliche Zweifel, ob das je passen könnte:




1x bei 40°C in der Maschine gewaschen und: Passt!




Das ging ganz fix, das Stricken (ich bin da nicht so die Heldin) und das 2. Paar ist bereits auf den Nadeln. Für mich ist die Puschenversion nach der üblichen Anleitung etwas zu breit, aber schööön kuschelig sind die so allemal. Und eine Latexschicht untendrunter macht sie rutschfest und verlängert die Lebensdauer.

Tasche für die Katz

... nein, mit der Katz. Die Appli ist aus dickem Wollwalk aufgesetzt und mit hellen Garn im Licht- und Schatten-Spiel aufgestickt. Ansonsten in der bewährten Messengerbag- Machart wie gehabt.



Samstag, 3. Dezember 2011

Esmeralda

Der Schnitt des Gypsy-Kleides von Tuci hat mir allerhand Kopfzerbrechen bereitet. Die Lösung mit den Bändern unter den Armen erschien mir nach vielen Versuchen immer noch nicht besonders clever. Schlussendlich ist aber ein schönes Kleid dabei herausgekommen. Ein ähnliches Modell für die kleine Schwester der hier Benähten folgt!



Delfine

Wer sagt, dass Delfine nur auf blauen Sommersachen vorkommen dürfen? Auf dem Doubleface-Wollwalkwestchen machen sie sich auch ganz gut!

Samstag, 26. November 2011

Nochmal Filz gefilzt

Heute hatte ich meinen 2. Filzkurs: Hohlkörper. Abgesehen davon, dass meine Hände sich immernoch anfühlen wie frisch geölt, bin ich total angefixt. Entstanden sind eine Handyhülle
 und eine Blütenschale.

Mittwoch, 23. November 2011

Kinderwagentaschen

Mit einem Kinderwagen kriegt man gemeinhin eine ganze Menge Zeug wegtransportiert. Meist hat man ein schauerlich unordentlich vollgestopftes Netz am Bügel hängen und einen Haufen Kram unter der Babyschale dümpeln. Kram, der bei jeder Steigung herausrieselt.

Meine Freundin hat hingegen demnächst farblich zum Wagen passende Taschen: rechts im Bild eine etwa 45x45cm große, flache Tasche zum Anhängen an den Bügel, der Gurt ist verstellbar und aufklipsbar, sodass die Tasche schnell am Bügel befestigt, aber auch leicht davon gelöst werden kann. Man kann sie sogar so gerade eben über der Schulter tragen. Links im Bild das Modell "Le big sac", eine Variante des bewährten Knotenbeutels, aber mit rechteckigem, verstärktem Boden und etwa doppeltem Volumen. Sie wohnt eigentlich unter der Babyschale und nimmt Riesenmengen von Einkäufen auf. Zum Transport kann man sie rieselfrei zuknoten, zum Heimtragen (in den dritten Stock oder so) die Tasche auch so knoten, dass man sie über der Schulter tragen kann.

Das Material ist außen grobgewebte Baumwolle und innen feiner Popeline, der Notenschlüssel ist mit Metallicfarben aufschabloniert.

Dienstag, 22. November 2011

Sonntag, 20. November 2011

Peace - Hippietasche

Die Auftraggeberin ist 8 Jahre alt und neigt dazu, sich mamas Taschen (aus meiner Werkstatt) auszuborgen. Diesmal sollte es andersum sein, die Tasche ist für das Mädchen, soll aber für ihre Mama noch tragbar sein.
Roter Wollfilz mit bunter Jeans-Peace-Appli:
Beim Öffnen sieht es schon eher nach 8 Lebensjahren aus ;):

Das Innenleben ist wie gewohnt gestaltet: 2 Innentaschen und ein Schlüsselring.

Krabbelpuschen - der allererste Versuch

Und gleich in Rot mit Piratenband. Das Verarbeiten des Leders war mit meiner alten Adler ein Spaziergang. Aber irgendwie siehen die schief aus. Und das Gummiband zieht die Spannlasche zu stark runter. Ich weiß, was ich nächstes Mal anders mache, nunja, für dieses Mal müssen sie dem kleinen Piraten wohl für's Deckschrubben reichen.

Hosenrecycling

Meine braunen Lieblingsslacks haben sich an bestimmten Stellen aufgelöst. Einfach so und irreparabel. Aber aus den guten Teilen ließ sich noch eine Hose für meinen kleinen Sohn nähen, mit "Wickikinger" drauf  :D.

Die orangefarbene Hose, die ich für das zweite Projekt zerschnippelt habe, war allerdings mitnichten abgetragen, das war eher ein peinlicher, nie getragener Fehlkauf.