Samstag, 21. Januar 2012

Innentäschchen für die Onbag

Die Onbag ist innendrin... ...geräumig und braucht mobile Unterteilungen.

Einige würfelige Innentäschchen, dachte ich mir. Nichts leichter als das. Gefüttert. Okay, schon schwieriger. Und ich will keinen Stich mit der Hand nähen. Ja.

Sowas hier, dachte ich gedanklich als Grundansatz. Da sind die Teile ja auch platt und rechteckig, und dann klemmt man unten jeweils gleichmäßige Ecken ab. Ganz leicht.


Das müsste doch auch gehen, wenn man das oben auch macht? Und am besten den RV dazwischen bündig mitversteckt. Ja. So dachte ich. Habe das im Kopf gedreht und gewendet, einige Tage lang. Und dann zuversichtlich geschnibbelt und genäht.

Hrmpf.
Versuch 1 erwies sich als völlig verkorkst, dieses RV-Eingenähe ging überhaupt gar nicht, wie ich dachte. es ließ sich nicht wenden und war ... nix. TfdT. wütend

Dann habe ich - Versuch 2 -  nach einer Anleitung für das Prinzip in meinen zahlreichen Büchern gesucht. Eine gefunden, die hab ich nicht recht kapiert, irgendwie erschienen mir die Abmessungen nicht logisch. Schritt für Schritt nachgenäht, dennoch. Und ich hatte Recht: die Nahtzugaben waren total falsch angegeben. Das ging nicht. (In diesem Buch hier die Anleitung für's Federmäppchen.)
Immerhin hatte ich es jetzt aber begriffen und konnte selber einen Schnitt basteln. Versuch 3. Bei der letzten Ecknaht hab ich mir dann derart in die Flosse genäht, dass ich das Teil vollgeblutet habe. Unverkäuflich kneifen Hammer teufel

Hier nun Versuch 4:





Das hat funktioniert laola , aber das war soooo umständlich.

Noch ein 5. Versuch. Flacher, im Verfahren vereinfacht.
 
Tadaaaa!



Hier nochmal alle drei zusammen, da sind die Futterfarben besser ausgeleuchtet:


Dieses wirklich hart erkämpfte Ergebnis hab ich stolz rumgezeigt und wurde dann drüber aufgeklärt, dass es zahlreiche (funktionierende) Anleitungen im Netz gibt, mit denen ich mir eine Menge Hirnschmalz hätte ersparen können.

Die schönste ist sicher die von Griselda:


Aber ich habe auch einen WIP zu bieten, nach einer vergleichsweise einfachen Methode (der, die ich am Ende meinte entwickelt zu haben)

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