Mittwoch, 21. März 2012

Eine Sporttasche, die auffällt

Nachdem mich nun eine Woche lang eine veritable Lungenentzündung niedergestreckt hatte, hab ich heute ein längst konzipiertes und zugeschnittenes Auftragswerk zusammennähen können: Eine ziemlich große und dabei doch ziemlich handliche Sporttasche aus Ponchostoff.


Meine Marie-Antoinette ("die Geköpfte") muss ich abstützen, für die leichte Styropor-Puppe ist eine solche Sporttasche ein bisschen viel...


An der Klappe sieht man, dass das zu Grunde liegende Konzept eigentlich die bewährte Messenger-Bag ist. Den Ponchostoff habe ich mit Decovil verstärkt; das Futter ist aus wasserabweisender, ganz dicht gewebter roter Baumwollpopeline. Die Klickverschlüsse sind unterhalb der mit schwarzem Gurtband eingefassten Klappe angebracht.


Der obere Taschenrand ist mit einem Extrastreifen Futter eingefasst, der sich zuziehen lässt, sodass nix entkommen kann. Sogar einen knallroten Tonka hab ich aufgetrieben.

Die Tasche hat ein Grundmaß von 25x40 cm und ist 30 cm hoch. Weil das hier alles reinsoll:


Innen ist die Tasche daher nur minimal aufgeteilt: Es gibt ein kleines eingenähtes Täschchen für Geld und Schlüssel, mit RV verputzt, vorne innen; ein herausnehmbares Duschzeugtäschchen an einer Längsseite und einen gepunkteten Gummistropp hinten, der die Wasserflasche gerade halten soll.


Wenn man das Duschzeugtäschchen abklettet, klappt sich das graue Ripsband herunter, sodass hoffentlich nicht der halbe Tascheninhalt am Klett pappt.


Dieses Duschzugtäschchen meinte ich:


Bemerkenstwert vielleicht noch die asymmetrische Trägerlösung: der vordere Träger ist auf der Taschenseite,...


... der hintere auf der Taschenrückseite. So kann frau, wenn sie die Tasche rechts trägt, aber quer auf der linken Schulter, die Tasche ganz nach hinten schieben und ggf. sogar damit Rad fahren.






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