Sonntag, 30. Juni 2013

Widdewidde-wie es mir gefällt

Alle, ich wiederhole, alle der geschätzt 50 Frl.-Emma-Portdinger, die ich bisher genäht habe, waren Auftragsarbeiten.  Naja, gut, die ersten drei Prototypen nicht unbedingt, aber das waren Prototypen ^^

Jetzt habe ich erstmals eins gemacht, das ganz nach meinem Gusto ist. Und das werde ich einem ganz lieben Menschen schenken. Woll.



Abschiedsgeschenk

Ein Riesenshopper als Klassen-Abschiedsgeschenk ist das. Die verschärfte Schwierigkeit: Es war nicht genug Zeit, erst den ausgewählten Stoff zum Zuschneiden zu mir, dann die zugeschnittene Tasche zum Abschiedsunterschreiben quer durch die Republik zu schicken und dann wiederzurück zu mir zum Nähen. Also wurde ein großes Stück Stoff abschiedsunterschrieben und ich habe gepuzzelt, um möglichst alle Unterschriften auf der Tasche auftauchen zu lassen...



Hat ganz gut geklappt.

Montag, 24. Juni 2013

Ein richtig großer Shopper

... fehlte mir noch im Sortiment. Während die allseits beliebte Knotenbag zwar ein Volumenwunder ist, aber doch so klein sein muss, dass sie zusammengefaltet in eine Handtasche passt, um beim Marktbesuch dann Trauben und Erdbeeren unzerquetscht heimzutragen (der runde Boden macht's möglich), fehlte eine eher flache, dennoch leichte offene Umhängetasche.


Diese Neukonstruktion ist so groß, dass die quer getragen werden kann (und voll beladen wohl auch muss), es passt eine DIN A 3 Mappe rein oder zwei Ordner hochkant wie quer, oder auch der gesamte Wochenendeinkauf. Der breite, knotenfreie Träger verteilt die Last schön gleichmäßig. Sie ist flacher als die Knotenbag, aber nicht ganz platt.




Im Prinzip ist die Tasche ebenso wendbar wie die Knotenbag. Dieses erste Exemplar hat aber zwei Extras, die die Wendbarkeit etwas einschränken: Innen eine RV-Tasche und einen Schlüsselring (weil innen absolut alles knallorange ist, ist das nicht wirklich fotografierbar) und eine Schnalle zum Trennen des Trägers - eine Sonderanfertigung, weil die Auftraggeberin üblicherweise ein Baby im Tragetuch hat und das Über-den-Kopf-Wursteln v.a. der beladenen Tasche damit ein wenig akrobatisch wird.

Dienstag, 18. Juni 2013

Knotenkleid



Genäht nach diesem Schnitt: Onion Knotenkleid 2022.

Ich fühle mich an den Witz mit den Haaren auf der Brust erinnert: Wenn man die sieht, ist der Ausschnitt zu tief. Dieses Kleid schreit geradezu nach einem Top darunter.

Und ich bin auch noch nicht so überzeugt, was die Passform angeht, es fällt seltsam durch den Knoten (sitzt an mir besser als an der Puppe, aber dennoch).
Hier nochmal das Knotendetail. Mach ich da was verkehrt?


Komisch ist auch, dass man hintenrum das Unterteil einkrausenvsoll. Das ist zwar vermutlich als Weitenzuwachs für den Poppes gedacht und nicht ganz überflüssig, sieht aber bei Jersey (und der Schnitt ist ausdrücklich für Jersey, das Kleid ist wörtlich, dänisch, als "Strikkjole" bezeichnet) eigenartig aus.


Edit: Ich hab das Oberteil nochmal in Gänze abgetrennt und einen Neuansatz gewagt. Um genau zu sein, hab ich dreimal aufgetrennt und dreimal neu angefangen. Jetzt ist der Knoten viel besser. Die Passform etwas. Grundsätzliches bleibt (Mega-Ausschnitt, komisches Gekräusel hinten, seltsame Passform). Aber als Sommerkleid bei den vorherrschenden tropischen Temperaturen taugt es doch.


Sonntag, 16. Juni 2013

Mädchenhafte Portemonnaies

Brombeereis- und Himbeereis-Farben:
Die Zuschnittstapel.

Brombeereis.

Innen mit Himbeer.

Himbeereis.

Mit ganzen Früchten vielleicht ?

Donnerstag, 6. Juni 2013

Golddruck

Aus feiner Baumwollpopeline in khaki, die Goldmuster sind haptisch aufgedruckt.


Edel mit schwarz, aber so richtig schön mit rot. rote Leggings, rotes Shirt und, ganz wichtig, rote Pumps.

Der Schnitt ist allpassend: Die Passe sitzt normalerweise etwas unterhalb der Taille; kneift's mal, kann frau das Röckchen höher ziehen.