Über mich

Willkommen in meiner Werkstatt!

Ich freue mich, dass Du meine kleine Ausstellung besuchst.

Ich lebe mit meinem Mann und meinen beiden Söhnen (ein Grundschulkind und ein Pubertist, Stand Schuljahr 2015/16) im tiefsten Westen Deutschlands.

Meine ersten Versuche an der Nähmaschine habe ich wohl im Kindergartenalter gemacht. Ich erinnere mich, zusammen mit meinem Vater auf einer vorsintflutlichen Nähmaschine Lederfutterale für sein Werkzeug und meine Flöte oder mit meiner Oma Puppenkleider genäht zu haben. Von Teenagerzeiten an bestand der Inhalt meines Kleiderschrankes zum größten Teil aus selbstgefertigten Stücken. Zwischendrin habe ich Konfektionsschneidern in einigen Kursen und Lehrgängen ganz ordentlich gelernt.

Mein Brotberuf heute gehört dennoch zu einem ganz anderen Metier. Er fordert den Verstand und meist auch das Herz genug, er ist abwechslungsreich, ziemlich anstrengend und jeden Tag von Neuem überraschend kreativ. Aber er ist überhaupt nicht produktiv...

In meiner freien Zeit arbeite ich gerne mit schönen Materialien verschiedenster Art. Das Schneidern von Kleidung und die Täschnerei ist nur ein Teil meines produktiven Schaffens, der Teil, den ich in diesem Blog zeigen möchte.

Mittlerweile habe ich meinen Stil gefunden, was nicht heißt, dass ich nicht gerne herumexperimentiere und neue Formen und Materialien ausprobiere. Ich lege Wert auf erstklassige Zutaten - davon gehe ich nur ab, wenn ich ein Experiment zu gewagt finde, um beim ersten Versuch edlen Stoff anzuschneiden - und ich verarbeite meine Stücke immer mit größter Sorgfalt

Mein Stoffelager - rechte Seite (ist aufgeräumter...)
Meine KAM-Snaps-Bar


Meine wichtigste Mitarbeiterin ist meine Nähmaschine, eine Elna 6600; außerdem wohnt hier seit April 2011 auch eine sehr komfortable Overlockmaschine, eine Brother 4234D, die die olle Singer-Ovi abgelöst hat. Stickereien lasse ich inzwischen professionell nach meinen Wünschen fertigen. Meine neueste Errungenschaft aber ist eigentlich die älteste: Ich habe, nachdem die High-Tech-Maschinen auf schweres Nähgut doch etwas empfindlich reagieren, meine allererste Nähmaschine, eine vollmetallene Adler 453, in den 1960er Jahren gebaut und kürzlich vom Dachboden meiner Eltern geholt. Sie schnurrt nach einer Grundüberholung des soliden, aber zwischendurch etwas schwächelnden Motors wieder wie ein Kätzchen und näht (ausschließlich geradeaus und Zickzack) präzise durch Leder, Planen und Gurte.


Elna 6600
Brother 4234D
Meine alte Adler 453 - heute genutzt für Leder- und Planennähen
Mein Nähplatz unter'm Dach



Nun wünsche ich Dir in meiner Ausstellung viel Vergnügen beim Betrachten. Gerne kannst Du einen Kommentar hinterlassen; über Anregungen und Vorschläge freue ich mich. Oder Du schickst mir einfach eine kurze Mail.