Okay, okay, ich hab mich vertan und zwei rechte Oberblätter zugeschnitten und hatte nicht genug marineblaues Leder, um noch ein linkes zu schneiden. Und hab aus der Not eine Tugend gemacht. Aber einen Moment lang habt ihr es geglaubt, oder?
Montag, 4. Juni 2012
Links ist das Leder auf links
... und deshalb kann man jetzt bei den Schlübbchen lechts und rinks rechts und links auseinanderhalten, ohne die Sohle zu studieren.
Okay, okay, ich hab mich vertan und zwei rechte Oberblätter zugeschnitten und hatte nicht genug marineblaues Leder, um noch ein linkes zu schneiden. Und hab aus der Not eine Tugend gemacht. Aber einen Moment lang habt ihr es geglaubt, oder?
Okay, okay, ich hab mich vertan und zwei rechte Oberblätter zugeschnitten und hatte nicht genug marineblaues Leder, um noch ein linkes zu schneiden. Und hab aus der Not eine Tugend gemacht. Aber einen Moment lang habt ihr es geglaubt, oder?
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Sonntag, 3. Juni 2012
Symbiose
Das neue Fräulein-Emma-Portemonnaie hat ja den Kontraststreifen von den bewährten Griselda-Dingern "geerbt". Andersrum geht es aber auch:
Dieses Griselda-Portemonnaie habe ich nun wieder mit Decovil verstärkt, eine Idee von Fräulein Emma, was es erheblich steifer macht.
Außerdem habe ich die Reißverschluss-Technik verbessert. Man kann jetzt sehen, dass die RVs ein Stückchen weiter am Rand eingenäht sind, es guckt also mehr RV heraus. (In zwei verschiedenen Farben und einer von rechts, einer von links zu öffnen: das hilft beim Beghalten, wo man was hingestopft hat.) Dafür musste das entsprechende Fach ewas schmaler zugeschnitten werden, am Größenverhätnis des Ergebnisses ändert das nichts. Aber so besteht nicht mehr die Gefahr, dass bei Öffnen der RVs ein bisschen Stoff "überfahren" wird, was leider bei aller Sorgfalt der Verarbeitung gelegentlich passierte und das Öffnen erschwerte. Zusammen mit dem steiferen Außenteil - dank Decovil - ist das jetzt krisenfrei.
Ein brandneues Feature gibt es auch: Ein Einsteck-Leder-Herzchen für den Einkaufswagenchip.
Dieses Griselda-Portemonnaie habe ich nun wieder mit Decovil verstärkt, eine Idee von Fräulein Emma, was es erheblich steifer macht.
Außerdem habe ich die Reißverschluss-Technik verbessert. Man kann jetzt sehen, dass die RVs ein Stückchen weiter am Rand eingenäht sind, es guckt also mehr RV heraus. (In zwei verschiedenen Farben und einer von rechts, einer von links zu öffnen: das hilft beim Beghalten, wo man was hingestopft hat.) Dafür musste das entsprechende Fach ewas schmaler zugeschnitten werden, am Größenverhätnis des Ergebnisses ändert das nichts. Aber so besteht nicht mehr die Gefahr, dass bei Öffnen der RVs ein bisschen Stoff "überfahren" wird, was leider bei aller Sorgfalt der Verarbeitung gelegentlich passierte und das Öffnen erschwerte. Zusammen mit dem steiferen Außenteil - dank Decovil - ist das jetzt krisenfrei.
Ein brandneues Feature gibt es auch: Ein Einsteck-Leder-Herzchen für den Einkaufswagenchip.
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Portemonnaie
Freitag, 1. Juni 2012
Oooooommm! Noch ein Yogakissen
So ist das ja oft: Einer hat was, was sonst niemand hat, und plötzlich wollen das alle.
Ich hatte im April ein Yogakissen aus Wollfilz mit Dinkespelz gefüllt, hier nämlich. Und nun wollte mein Herzallerliebster undbedingt auch eines. In Graumeliert und mit einem Hauch Lavendelblüten im Dinkelspelz.
Jawohl, wird gemacht.
Ich hatte im April ein Yogakissen aus Wollfilz mit Dinkespelz gefüllt, hier nämlich. Und nun wollte mein Herzallerliebster undbedingt auch eines. In Graumeliert und mit einem Hauch Lavendelblüten im Dinkelspelz.
Jawohl, wird gemacht.
Jetzt haben wir zwei.
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Schäfchenglitzer-Portemonnaie
Noch ein Fräulein-Emma-Portemonnaie mit einem absolut hinreißenden Außenstöffchen: die Streifen und Kringel in den Schäfchen glitzern und funkeln beim Lichteinfall. Gerade so ein bisschen. *hach*
Kleines Extra: ein Karabiner an der Seite zur Sicherung des Portemonnaies an Gürtelschlaufen oder in der Tasche.
Kleines Extra: ein Karabiner an der Seite zur Sicherung des Portemonnaies an Gürtelschlaufen oder in der Tasche.
![]() |
| ... es ist natürlich NICHT schief... *schimpf* |
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Portemonnaie
Montag, 28. Mai 2012
Neuer Portedingerstyle - Jetzt kann ich's!
Ich hab noch ein bischen geübt und am Schnitt rumgefeilt und jetzt kann ich mit den Fräulein-Emma-Portemonnaies in Serie gehen.
Zunächst hab ich eine Version aus Riley Blake -"boo" gemacht, in grün, und dabei gegenüber dem Originalschnitt Folgendes verändert:
1) der Verschluss bekommt einen kontrastierenden Blendenstreifen.
2) Kartenfächer und Münzfach rücken näher aneinander
3) die aufgesetzten Fächer sind eingefasst mit Schrägband
4) das Münzfach ist aufgesetzt und damit nicht 4-fach im Stoff, sondern nur doppelt.
Man sieht das Übungsstück mit "Kinderkrankheiten": Die Einfassung (pt. 3) ist partout nicht gerade hinzukriegen (behaupte ich jetzt mal frech - ich war wirklich seeeeehr gründlich und genau und es ist dennoch schief *schimpf*) und wird wegen Ineffizienz vom Projektplan gestrichen, so! Ich hab mich außerdem irgendwie verpeilt und die Kartenfächer sind unfreiwillig seitlich versetzt. Ebenfalls verpeilt hab ich mich mit der Blende: Sie sitzt zu tief unten, weil ich sie an- statt aufgesetzt habe. (Es gibt drei Sorten von Menschen: die, die rechnen können, und die, die es nicht können.) Alles ist tendenziell etwas schief. Äh. Funktionieren tut es aber tadellos.
Der nächste Versuch ist dann schließlich astrein gelungen. Eine Version in Türkis, mit etwas ausgewogeneren Farbzusammenstellungen, ohne die blöde Einfassung, dafür mit einer (nicht wirklich sichtbaren, aber sehr nützlichen) am Schluss zwischen Münzfach und Kartenfach horizontal eingenähten "Sollknickstelle".
Veränderungen der Beta-getesteten Version des Fräulein-Emma-Portemonnaies gegenüber dem Originalschnitt sind also:
1) der Verschluss bekommt einen kontrastierenden Blendenstreifen.
2) Kartenfächer und Münzfach rücken näher aneinander
3) die aufgesetzten Fächer sind eingefasst mit Schrägband
4) das Münzfach ist aufgesetzt und damit nicht 4-fach im Stoff, sondern nur doppelt
5) eine durchgenähte "Sollknickstelle" hilft beim exakten Schließen.
Die Maße (HxBxT) sind 12x16x1 cm. Zum Vergleich: Das bewährte Portemonnaie im Griselda-Style ist 10x14x3 cm groß, hat erheblich mehr Fächer, aber eben kein Scheinefach und ist im Ganzen weicher und buntiger.
Zunächst hab ich eine Version aus Riley Blake -"boo" gemacht, in grün, und dabei gegenüber dem Originalschnitt Folgendes verändert:
1) der Verschluss bekommt einen kontrastierenden Blendenstreifen.
2) Kartenfächer und Münzfach rücken näher aneinander
3) die aufgesetzten Fächer sind eingefasst mit Schrägband
4) das Münzfach ist aufgesetzt und damit nicht 4-fach im Stoff, sondern nur doppelt.
Man sieht das Übungsstück mit "Kinderkrankheiten": Die Einfassung (pt. 3) ist partout nicht gerade hinzukriegen (behaupte ich jetzt mal frech - ich war wirklich seeeeehr gründlich und genau und es ist dennoch schief *schimpf*) und wird wegen Ineffizienz vom Projektplan gestrichen, so! Ich hab mich außerdem irgendwie verpeilt und die Kartenfächer sind unfreiwillig seitlich versetzt. Ebenfalls verpeilt hab ich mich mit der Blende: Sie sitzt zu tief unten, weil ich sie an- statt aufgesetzt habe. (Es gibt drei Sorten von Menschen: die, die rechnen können, und die, die es nicht können.) Alles ist tendenziell etwas schief. Äh. Funktionieren tut es aber tadellos.
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![]() |
| Die Blende ist ungefähr mittig. |
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| Das Scheinefach ist schön tief, es reicht auch für den hochkant steckenden Perso. |
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| Flach und stabil ist es! |
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| Das Münzfach ist groß genug zum Drinrumwühlen und tief genug, dass so schnell nichts herausfällt. |
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1) der Verschluss bekommt einen kontrastierenden Blendenstreifen.
2) Kartenfächer und Münzfach rücken näher aneinander
4) das Münzfach ist aufgesetzt und damit nicht 4-fach im Stoff, sondern nur doppelt
5) eine durchgenähte "Sollknickstelle" hilft beim exakten Schließen.
Die Maße (HxBxT) sind 12x16x1 cm. Zum Vergleich: Das bewährte Portemonnaie im Griselda-Style ist 10x14x3 cm groß, hat erheblich mehr Fächer, aber eben kein Scheinefach und ist im Ganzen weicher und buntiger.
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| In der Draufsicht fällt der Größenunterschied kaum auf, die Proportion ist ähnlich. |
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| Der Dicken- und Steifigkeitsunterschied zeigt sich von der Seite. |
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