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Dienstag, 24. April 2018

Maßkonfektion für bärige Karatekas

Mein großer, _fast_ erwachsener Sohn, begeisterter Karateka, hat sich für seine beiden (!) Schmusebären aus Babytagen neue Klamotten gewünscht: Karate-Gis. Klar, dass dass mein 10-jähriger Kleinsohn für einen seiner Bettkuschelbären auch einen wollte. Ich hab mir mächtig einen abgebrochen mit dem Schnittmuster (die Bärchen sind etwas speziell proportioniert mit Steißpuschel und dicken Füßen) und drei die Jungs beglückende Gis fabriziert.

Voilà:


Samstag, 16. Dezember 2017

3-D-Rätsel

Na, was ist das?



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Richtig, das sind zwei Wende-Mützen vor dem Schließen der Wendeöffnung (man beachte die Nädelskes an der Seite). UWYH-Verwertung, einmal für den kleinen Sohn, einmal für die Patentochter. Und immer denke ich, meine Güte, die Mützen sind viel zu groß, aber auf den Köpfchen passen sie dann 1a.

So sehen sie fertig aus:



Der Schnitt ist der Wende-Beanie von Hamburger Liebe.

Sonntag, 18. Juni 2017

Geburtstagsshirt und ein neuer Sportbeutel

Wer errät, wie alt das Geburtstagskind wird, darf sich einen Keks nehmen.




Sonntag, 13. November 2016

Mützenzeit

Diesmal gestrickt, Lana Grossa Lai Degradé mit ganz dicken Nadeln:



Sonntag, 29. Mai 2016

Wochenendproduktion: Geburtstagsshirt and a little touch of Nachthemd

Mein Jüngster braucht wie immer im Frühsommer ein ganz bestimmtes neues Shirt, diesmal grasgrün aus Ponte di Roma (ich liebe dieses Zeug ​  #love ).



Und ich hatte ja nun grad Grün auf den Maschinen und dachte, machste mal YWYH-Color-Blocking mit Zierstichübung und einem anderen (und meine Hoffnung war, weniger frickeligen) Halsausschnittverfahren. Nunja. *räusper* - Ich hab nun ein hübsches Sommer-Nachthemd... (gemusterter Jersey halt  #stirn ). Ja, und das Halsausschnittverfahren ist eher noch frickeliger - nur verblendet statt mit Halbfutter, dafür aber mit Bandeinfassung an den Armausschnitten - und es sitzt nicht halb so gut wie das bewährte.#motz



Donnerstag, 24. März 2016

Neue Jedimäntel für wachsende Ritter

Mein kleiner Sohn ist aus seinem Jedimantel (Anleitung hier) herausgewachsen. Also gab es einen neuen, bodenlang mit übergroßer Kapuze. Und noch ein baugleiches Modell für den kleinen Sohn einer Freundin.

Macht sieben [sic!] Meter allerweichsten, kuscheligen, schokoladenbraunen Fleece, ein ausgeräumtes Arbeitszimmer, um die vier riesigen Stoffhalbkreise auszuschneiden, knapp zwei Stunden Rattern der Ovi im Höchsttempo (ein Kreis mit 2,40m Durchmesser hat einen Umfang von, äh, U=2·π·r, also von 7,54m. Die wollen umsäumt werden...) und eine halbe Stunde staubsaugen. Boah, was ein Fusselsalat!

Sonntag, 31. Januar 2016

Geisterstunde für Karneval

Karneval naht. In der Klasse meines Jüngsten sind Kostüme von "Comic-Figuren" (O-Ton) verboten. Auf meine Nachfrage, was das denn heißen solle, beschied man mir, man wolle keine Star-Wars-Kinder. Äh? #gruebel Naja, als Padawan wäre mein Kleiner sonst bestimmt gegangen. Ein "Gespenst" sei aber genehm.

Nun denn. Der Schnitt ist im Grunde der vom Jedimantel (ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt :D), nur vorne zugenäht und, da aus unelastischem Stoff, mit einem RV zum Einsteigen am Halsausschnitt sowie einem Gummiband um den Kapuzenausschnitt, damit der fies g​latte Karnevalssatin nicht dauernd abflutscht.
 

Freitag, 1. Januar 2016

WIP Star-Wars Jedimantel


Pünktlich zum neuen Star-Wars-Film befanden meine Kinder, aus ihren Jedimänteln (die sich auch schon als Piratenumhang, Ritterverpackung und in anderen Zusammenhängen in- und outdoor bewährt haben) herausgewachsen zu sein. Und da ich ebenfalls in verschiendenen Zusammenhängen habe verlauten lassen, die Dinger zu nähen sei ganz einfach, könnte ich jetzt für jede Menge Kinder (und Eltern) Jedimäntel nähen, wenn ich denn eine neue Existenz aufbauen wollte. Aber nein. Im Folgenden bekommt ihr alles, was ihr braucht, um es selbst zu machen ;)

Der Jedi-Mantel besteht aus Fleece, was gleich drei unschlagbare Vorzuge hat:
- es ist billig, was deshalb gut ist, weil ziemlich viel Stoff für so einen Mantel draufgeht;
- es ist warm, was dashalb gut ist, weil die Kinder den Mantel draußen "statt Jacke" tragen wollen und nicht drüber;
- es franst nicht - warum das gut ist, ist, glaub ich, selbsterklärend.

Die Grundform des Jedimantels ist ein Kreis aus Fleece, der mittig ein Halsloch erhält und an der Vorderkante aufgeschnitten wird (wenn man den Fleece im Bruch zuschneidet, was für kleinere Kinder bis etwa 1,30cm Körpergröße hinhaut, sieht dann in der Länge aus wie oben). Bei größeren Padawans schneidet man zwei Halbkreise zu (was eine Seitenlänge von bis roundabout 1,40m erlaubt und damit auch für Erwachsene tauglich ist) und näht die rückwärtigen Hälften zusammen.

So sieht das Schnittmuster (2x im Bruch zuschneiden, das ist also ein Viertelmantelteil) aus:



Berechnen muss man das Halsloch und daran entsprechend die Kapuze anpassen.

Hier erstmal der Schnitt für die Kapuze:

Hotlink zum Download der Datei im Originalformat: http://fs5.directupload.net/images/user/160101/8ve9goj3.jpg

Hotlink zum Download der Datei im Originalformat: http://fs5.directupload.net/images/user/160101/hmque3ct.jpg

Bitte die beiden ausgedruckten Hälften gemäß der Zeichen zusammensetzen und 2x (doppelte Stofflage) zuschneiden. Dieser Schnitt hat, wenn man den Ausdruck so hinkriegt, dass das 1cm²-Kontrollkästchen stimmt, dann eine untere Kantenlänge von 21 cm, mit Nahtzugabe verarbeitet hat es also ein Durchschlupfloch von 42 cm. Der Kopfumfang des Kindes darf knapp 20 % größer sein - Fleece ist elastisch und sollte mit der Ovi oder einer Elastiknaht verarbeitet werden. Also kann die Kapuze einem Kind mit 52 cm Kopfumfang passen. (Entspricht Größe 110-116).

Bei anderen Kopfumfängen einfach den Kapuzenschnitt ein bisschen vergrößern.

Fehlt noch, die Größe des Halsloches zu berechnen. Wir brauchen den Radius (wenn wir im Bruch schneiden) bzw. den Durchmesser (2* Radius, wenn wir nicht im Bruch schneiden). Wir haben den Umfang, hier 42 cm (Unterkante der fertigen Kapuze).

Also:
Umfang = 2 * pi * Radius
Freistellen nach r: 
r=U:(2π).

Einsetzen des bekannten Umfangs:
r=42:(2π)
r=6.685

Heißt, für die verlinkte Kapuze müssen wir das Halsloch mit einem Radius von knapp 7 cm ausschneiden (lieber einen Hauch zu groß).

Spaßeshalber probieren wir das noch für eine Kapuze für einen Erwachsenen, der einen Kopfumfang von 58 cm hat.

Die Kapuze sollte dann auf eine eine Unterkantenweite von 24 cm je Seitenteil, also 48 cm insgesamt vergrößert werden.

Das Halsloch berechnet sich dann wie folgt:

r=48:(2π)
r=7.639

Hier würde ich das Halsloch mit einem Radius von 8 cm zuschneiden. Der Unterschied zum Kindermäntelchen ist also an der Stelle nicht so riesig.

Fehlt noch die Nähanleitung:

Die Kapuzenhälften mit der Ovi zusammennähen, den Gesichtsausschnitt knappkantig einschlagen und feststeppen.

Die Mantelhälften hinten zusammennähen (wenn nicht sowieso im Bruch geschnitten und somit hinten nahtfrei), die Vordernaht am Halsausschnitt etwa 15 cm zusammennähen, den unteren Teil der Mantelöffnung knappkantig einschlagen und feststeppen, den Mantelsaum mit der Ovi umrädeln - den runden Saum hab ich nicht auch noch eingeschlagen und festgesteppt, das ist fummelig und bringt IMHO wenig.

Jetzt noch die Kapuze in den Halsausschnitt nähen, fertig.

Hier hab ich einen Mantel mal flach ausgebreitet. Hätte es auf's Bild gepasst,  könnte man sehen: Es ist ein Kreis mit einem Schlitz vorne und eine Kapuze, die so eingenäht ist, dass die Öffnung zum Schlitz guckt.


Viel Spaß beim Nachnähen!

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Mid Layer

Spätestens beim Laufen im Winter kommt frau drauf: Die richtigen Materialien auf der Haut, darüber und ganz oben drüber sind der Schlüssel zum Glück, in diesem Fall zur schwitzefreien Haut und wohliger Wärme, ohne sich totzuschwitzen. Das eine oder andere Element lässt sich wohl auch ohne sportliche Betätigung einsetzen.

Die folgenden Weihnachtsgeschenke (längst fertig, aber ich konnte sie natürlich noch nicht zeigen ;)) sind aus Softshell mit Windbreakermembrane, innen ist kuschelweiches Fleece, das Ganze ist selbstverständlich atmungsaktiv. Ein klassisches Mittellagenmaterial, an milden, trockenen Tagen auch ohne Regenhaut und Winterwärmeschicht als oberste Lage zu  tragen.

Männer-Jacke mit Stehkragen, Schnitt ist Fehmarn von Farbenmix


Selbstverständlich mit verblendetem Reißverschluss:


Und passend dazu der bewährte Hoodie-Schnitt für mein Zweitklässlerkind.


Samstag, 20. Dezember 2014

Lederpuschen AKA Eurythmieschläppchen

Wer je gesehen hat, wie "§)$/&$/%)*editiert* die handelsüblichen Eurythmieschläppchen aussehen, ahnt, warum meine Kinder immer Lederpuschen wollen. Bisher hatten sie schlichte graue. Nun ist mein Zweitklässlerchen aus seinen herausgewachsen und besteht Neuen in auf blau-bunt. Ich hoffe, das geht so durch...

Meine Adler hatte ich im Frühjahr durchsehen lassen, was u.a. zu einem neuen Motor führte. Jetzt habe ich erstmals wieder Leder damit genäht. Boah, ich bin beeindruckt. Kein einziger Fehlstich, flutscht wie Butter, auch den Nahtanfang muss ich nicht mehr kurbeln.

Samstag, 18. Oktober 2014

Umlaufkrokodil

Noch ein Inkognitierchen. Dieses Krokodil auf nachtblauem Nicki (macht eine Mordssauerei beim Zuschneiden!) ist ein bisschen zu lang und geht quasi hintenrum weiter.


Der Schnitt ist der bewährte selbstgefrickelte Hoodie wie immer.



Montag, 15. September 2014

Inkognidrachosaurier

Designed von meinem kleinen Sohn. Dass ich für meinen 2.-Klässler nochmal so bunt nähen darf, hätte ich gar nicht erwartet. Ich hoffe, er trägt das denn nun auch.

Die Pupille des Drachosauriers hab ich übrigens mit dem Locheisen aus Flockfolie geschlagen (=perfekt rund) und dann so lange auf der eigentlich fertigen Applikation herumgeschoben, bis das Tierchen nicht mehr ganz so debil guckte. Ich glaub ja, dieses Gebiss ist das Problem ;) Gefährlich sieht der Drache jedenfalls nicht aus.


Sonntag, 15. Juni 2014

Sieben!

Oh Mann, ich lasse gerade die Nähmaschinen verstauben und den Blog auch. Nähen steht gerade so gar nicht auf meiner To-Do-List. Aber diesmal musste ich, denn mein Kleiner braucht neue Shirts: Man kann ja als Siebenjähriger nicht mehr mit der 6 vorne drauf rumlaufen!!! (Außerdem sind die Shirts vom Vorjahr ganz schön knapp geworden).



Sonntag, 23. Februar 2014

Der kleine Muck



"Märchenfiguren" sind das Thema an Karneval in Klasse 1 der Waldorfschule. Der "kleine Muck" sollte es werden. Also:

Mucks Vater Mukrah war ein angesehener, aber armer Mann, der sich schämte für die Zwergengestalt seines Sohnes und deshalb einsam und zurückgezogen lebte. Als der Vater nach einem Sturz starb, zogen seine Verwandten, denen er viel Geld schuldete, das Erbe ein, und Muck erhielt nur einen Anzug mit weiten Hosen, breitem Gürtel, einen Turban und einen Damaszenerdolch, den er in den Gürtel steckte. Sein Vater war groß, und so schnitt Muck die für ihn zu langen Hosenbeine und Ärmel einfach ab, ohne etwas in der Weite zu ändern. Danach verließ er die Stadt, um sein Glück zu suchen, wie es ihm seine Verwandten rieten.

Bevor mein Schnüppchen nun auf und davon geht, hier wenigstens die richtige Klamotte. Den Dolch suchen wir noch.

Die Hose ist aus butterweichem, schwarzem Crash-Babycord, ein weiter Hosenschnitt, ein paar Nummern zu groß, mit Gummizug oben und unten passend gemacht. Sie könnte sogar länger sein - ich habe das Kind vor einem Monat vermessen und danach in der Nacht - also anprobenfrei - genäht. Er ist 4 cm gewachsen in der Zeit, offenbar komplettimenti an den Beinen. Tja.


Die Bluse aus einem Rest edlem Baumwoll-Seidengemisch mit Smokfäden. Auch hier ein normaliger Hemdenschnitt, aber bewusst zu groß gewählt. Genäht ohne Firlefanz wie Manschetten, sauber umgenäht. Ärmel müssen der Länge wegen dennoch gekrempelt werden. Der Halsausschnitt ist passend eingefasst und wird mit einem farblich versteckten KAM-Snap geschlossen.


Der Turban hat mir Kopfzerbrechen bereitet. Soll halten, passen, auch indoor nicht zu warm sein. Ich habe mich für einen simplen Mützenschnitt entschieden aus demselben Jersey, aus dem die Schärpe ist, und nur den "Deckel" mit Seidenstoff belegt sowie vorne die Blende ein bisschen zusammengezogen mit einem Schlauch aus demselben Stoff. Das erforderte einen Haufen Nadeln und eine davon hab ich gleich mit meiner frisch durchgesehenen Ovi übernäht. AUTSCH! Ist aber wohl nochmal gutgegangen, alles geht noch.


Das Kindlein ist's zufrieden. Mückchen ^^ mit Zahnlücken.


Mittwoch, 29. Januar 2014

Wie kommt der Gipsarm in den Ärmel?

Mein Großer ist fast flügge. Fast. Vorgestern hat er sich fies den Flügel gebrochen, heute wurde selbiger operiert und nun ziert den verletzten Arm ein martialischer Gips - und das mindestens für die nächsten 4 Wochen. Vom Handgelenk bis ganz oben am Oberarm. So richtig in der Schulter bewegen geht auch (noch) nicht. Derweil ist es draußen lausekalt...

Kein Pullover geht über den Arm. Auch keiner von meinen. Die vom Papa sind hingegen einen Kilometer zu groß - so geht kein Pubertist in die Schule. Und das wird er nächste Woche wieder müssen. Und nun?

Probeweise habe ich eben einen schon etwas angegammelten gekauften Hoodie gepimpt, das Bauchtattoo versteckt einen Fleck und gibt die Farbe für den RV und das elastische Saumband vor.



Ich wünsch' es ja keiner von euch, aber vielleicht seid ihr mal in derselben Notlage, daher hier die Anleitung, nur nutzbar an einem Sweatshirt, dessen Ärmel im Grunde weit genug sind, um über den Gips zu passen: Es ist eine Anziehhilfe, keine Ärmelerweiterung.

1. (nicht lachen): 3x überprüfen, welcher Ärmel gepimpt werden muss. Markieren.

2. Den Ärmel bügeln, sodass die Mitte wie eine Bügelfalte über die Länge bezeichnet ist. Dort entlang bis etwa eine Handbreit unterhalb der Schulternaht aufschneiden, am Ende des Schnittes nach rechts und links einen halben Zentimeter einschneiden, sodass oben ein T entsteht. So kann der Stoff nachher besser umgefaltet werden, wenn der RV drin ist.

3. Das Bündchen mitsamt der Naht abschneiden. (Dann ist der operierte Ärmel zwar um die Bündchenlänge kürzer, aber um den Gips würde das Bündchen eh nicht passen.)

4. (Empfehlung) Die innere Ärmelnaht auftrennen bis ganz knapp vor dem Ansatz an das Rumpfteil. Wie man Overlocknähte auftrennt, ist großartig bei sewnwithlove beschrieben. (Diese Maßnahme hat mit der RV-Näherei nix zu tun, wird nachher sang- und klanglos wieder zugenäht. Hilft aber enorm, um innen überall dranzukommen!)

5. Von farblich passender RV-Meterware ein großzügig bemessenes Stück abschneiden, beide Hälften rechts auf rechts auf die Schnittkanten des Ärmels heften und mit ordentlichem Überstand oben wie unten festnähen. Umklappen und absteppen. (Jetzt wird klar, wofür unter Pt. 2 das T eingeschnitten werden sollte.)

6. Die Fluch-Stelle: von oben!!! muss nun der Zipper aufgezogen werden. Testen, ob alles gerade ist, halb schließen, dann den RV oben hinter den Stoff legen und im Abstand von einem halben Zentimeter 2x gerade quer rüber absteppen. So ist der RV doppelt gesichert. Oben (und nur da) allen Überstand abschneiden, Ecken ggfs. etwas abrunden oder vorsichtig (nicht den Pulli abfackeln) etwas anflämmen zum Versiegeln.

7. Die obere Ansatzkante ist nun vermutlich nicht sooooo schön - nach dieser Anleitung haben wir uns ja damit keine Mühe gegeben. Darum eine dreieckige Appli daraufsetzen, ich hatte gerade Reflektordreiecke da, ein aus dem abgeschnittenen Bündchen fabriziertes Eck tut es aber sicher auch. Wenn es aufbügelbar ist oder mittels Vliesofix dazu gebracht wird, ist das (K)Leben leichter.

8. Innere Ärmelnaht wieder schließen, ggfs. versäubern.

9. Untere Ärmelkante begradigen, auf genaue Passung der RV-Enden achten. Dann elastisches Falzband mit einigem Überstand an den unteren Saum nähen. Enden mit 2 cm Überstand sauber abschneiden, 2x einfalten, festnähen.

10. Das ganze tropisch (=heiß und feucht) bügeln. Fertig. Klingt aufwändiger, als es ist.

Sonntag, 12. Januar 2014

Man näht nicht ungestraft Inkognitiere, jedenfalls nicht, wenn...

... man sie hernach verschenkt. Mein kleiner Sohn will natürlich auch eins.


Dass das Ergebnis gendermäßig mehr nach Junge aussieht, hat mehr mit der Bevorratung seiner Mama zu tun: Ein grüner Drache (was sonst?) auf rotem, notfalls blauem Grund sollte es werden, allein, ich hatte nicht genug solchen Stoffs hier. Der braune Jersey ist ein Rest des längst zugeschnittenen Rollis für mich - aber auf das Inkogni-Teil hatte ich dann heute doch mehr Lust.

Die Augenbinde sitzt übrigens bewusst nicht so wie von der Erfinderin gedacht. Hier, bei rülli, kann man das Original-Prinzip beispielsweise bewundern. Mein Sohn und ich waren uns nämlich einig, dass ein solcher "Kopfverband" rutschig sein muss und der Drache den mit seinen kurzen Ärmchen dann gar nicht wieder richten könnte. Unsere Konstruktuon muss man sich daher als eine überdimentionierte Inkogni-Brille vorstellen. (Merkt man, dass mein Sohn neuerdings auch zu den Brillenträgern der Familie gehört?)



Nachdem meine Ovi bei der letzten Nähaktion so viele Nadeln abgebrochen hat, dass ich sie doch diese Woche in der Werkstatt hatte - und ein Vermögen für die Reparatur bezahlt habe -, ging das heute einwandfrei. Nun, immerhin das.

Montag, 25. November 2013

MyBoshi Otaru

Und noch eine Boshi aus Lana Grossa Fiore.

Ich Häkelnewbie bin an dem diagonalen Streifen fast verzweifelt. Bis der mal glatte Kanten hatte...*

Und da der jeweils nicht im Dienst befindliche Faden mitläuft, ist die Mütze auch nicht so elastisch wie die anderen, muss also noch genauer sitzen. Ein Dutzend mal hab ich aufgeribbelt. Zu allem Überfluss krieg ich das Label nicht wirklich gerade dran. Aber mein Sohn ist's zufrieden.




* Man muss, wie ich dann per Versuch und Irrtum herausgefunden habe, beim letzten halben Stäbchen vor dem Farbwechsel den Faden zum Abmaschen bereits in der neuen Farbe häkeln. Die Diagonale entsteht dabei von selber. Das "Original" wechselt die Farbe immer schon eine Masche vorher, das "dreht" dann doppelt so stark. Diese Version gefiel mir aber nicht, da krieg ich einen Drehwurm.

Sonntag, 3. November 2013

MyBoshi Niseko - Kinderversion


Jaaaa, es macht süchtig.


Gehäkelt aus Lana Grossa "Fiore", 70% Merino, 30% Baby-Alpaka. Da kratzt nix!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Hooooooooooooooooooooooooodie!

Die Kapuzenzeit ist angebrochen. Ausgebrochen? Herbst jedenfalls.

Hier ein etwas längeres Modell aus kuscheligem Sweat für einen schmalen großen kleinen Jungen.


Montag, 12. August 2013

Schulvorbereitungen Teil 4 - Fertig!!!

Es fehlten noch:

Ein Platz-Set für das gemeinsame Frühstück (es steht der volle Name drauf, für die Netzpräsenz habe ich hier den 2. Vornamen und den Familiennamen meines Sohnes dem großen photus shoppus geopfert).



Darüber hinaus ein Beutel für das Handarbeitszeug sowie einer für die Eurythmieschuhe. Hier musste ebenfalls der Familienname bei der Bildnachbearbeitung dran glauben. Dadurch wirkt die Schrift ein bisschen derangiert, ich bitte um Verständnis.