Sonntag, 12. Mai 2019

Es bleibt beim Yoga

...diesmal mit einer weißen Hose wie im Post vorher in Gelb. Die ist dann mal für mich.




Meistens aber möchte ich direkt in Yogaklamotten zum Center anreisen. Wenn ich vorher noch was in der Stadt zu tun habe oder gar von der Arbeit komme, muss ich allerdings etwas tricksen. Eine probate Möglichkeit ist eine schwarze Yogaleggings, je nach Wetter lang oder 3/4, und darüber ein kurzes, knappes Röckchen aus Jersey ohne Verschlüsse, das ich kurz vorm Sinkenlassen auf der Matte einfach abstreife. Sowas hier z.B.:





Sonntag, 28. April 2019

Yoga-Sachen

Ganz bescheiden: Ein kleiner Rucksack für's Ashram. Da ist in den Stunden neben der Yogamatte wenig Platz, deshalb keine Riesentaschen, aber ich muss Wasserflasche, Brillenetui, Malakette, Meditationstuch, Taschentücher und alle Wertsachen mitnehmen und will den Schlüssel und das Portedings griffbereit haben statt in den Tiefen der Tasche. Der Rücken ist gepolstert (Weichei, ich).



Und noch hinterher, auf die Schnelle, therapeutisches Nähen, ganz unfallfrei:

Eine quietschsonnengelbe Yogahose mit Bauchwärmerbündchen und überlangen Beinen, sodass man die Bündchen entweder über die Füße ziehen oder aber an den Waden tragen kann und doch eine lange Hose anhat. Bekommt eine meiner Yogalehrerinnen von mir.


Sonntag, 3. März 2019

Ein Kleid, das alles verzeiht

Der Schnitt ist umspielend, aber das Genialste ist das Muster: Da brauchste keine Schürze mehr, alle Flecken unsichtbar. Dazu passt es zu allen Schuhen und Acessoires, wenn man die denn überhaupt noch sieht...




Das ist "Tropical Flowers" aus der neuen Ottobre (2/19, Modell 6). Ich habe mich vermessen und fand nach Ottobre-Tabelle Größe 38 ein bischen gewagt. Habe es also in 40 genäht, um dann festzustelen, dass es 38 auch getan haben dürfte.

Das Dekolleté ist raffiniert: Gefaltet und mit einem Band eingefasst:


Und weil ich so oft gefragt worden bin, wie ich das mit der Schnittverwaltung mache:

Ich schneide auf dicker Malerfolie und hefte das Ganze mit Notizen zu Korrekturen etc. in Klarsichthüllen ab:



Sonntag, 6. Januar 2019

Kurzes Aufwachen aus dem Winterschlaf...

Nähen ist auf meiner Prioritätenliste ziemlich nach unten gerutscht, wie man u.a. an der Pflege dieses Blogs sehen kann. Dennoch bleiben die Maschinen arbeitsbereit stehen und all die Kissenhüllen, Schals, Mützen, Turnbeutel etc, die im Alltag ge- und verbraucht werden, schaffen es meist nicht vor die Kameralinse.

Heute gibt es immerhin die Highlights der letzten Monate zu sehen.

1. Eine Yogahose als Nachbau einer Markenhose, die mir im Stoff zu fluddelig und in der Passform zu allgemeingültig war. Meine sitzt besser (Vorläuferversuche, s.u., nicht so :) ). Dank des Rockteils (und viel Framilastic, kein einschneidendes Gummiband!) hält sie, wo sie halten soll. Die überlangen Stulpenkönnen bei der Entspannungsphase die Füße wärmen, werden bei den Asanas einfach hochgezogen. Am linken Bein habe ich den Stulpen umgedreht, sodass man den Fersenausschnitt sieht. Man könnte sie auch am Fuß lassen, die Zehen und die Ferse haben auf einer guten Matte dann genug Grip.


2. Ein Weihnachtsgeschenk-Ringel-Sweathoodie, die Säume mit Elastic-Kantenband eingefasst.


3. Zwei extralange Slim-Fit-Tops mit gedoppeltem Ausschnitt, was das Gefummel mit Bündchen erspart und 1A sitzt. Die Länge ist prima bei Umkehrstellungen im Yoga (genau, das ist das Thema mit der neuen Nummer 1-Priorität), taugt aber auch gut für Lagenlook.



Hier sieht man gut das gedoppelte Obenrum.

4. Ein Schnelldrüber-Wollstrickponcho für Frostbeulen in kalten Büroräumen. Der asymmetrische Schnitt aus einem großen Rechteck lässt den Arbeitsarm etwas freier als den anderen und der Ausschnitt ist groß genug, um sich nicht jedesmal die Frisur zu ruinieren.



Ich entschuldige mich für die Grobkörnigkeit der Bilder - bei dem trüben Wetter muss ich indoor fotografieren und kriege keine gescheite Ausleuchtung hin.

Alle Schnitte sind Selbstbauten, z.T. inspiriert von gekauften oder gesehenen Kleidungsstücken oder anderen Schnitten.

Sonntag, 12. August 2018

Es war viel zu heiß zum Nähen...

... und vor allem zum Fotografieren und Verarbeiten der Bilder.

Jetzt endlich also alle Shirts aus den letzten Wochen auf einen Schlag:

Ein locker fallendes Sommershirt mit geteiltem Vorderteil (der nach unten gesetzten Brustabnäher wegen, hinten mit Form gebenden Abnähern, sodass es tailliert und glockg fällt, aber zugleich gut sitzt.

Der Halsausschnitt ist ganz sauber eingefasst.


Der Viscosejersey "Ojos" lag noch rum - UWYH ergab ein Shirt inspiriert von dem Carmenoberteil des Kleideraukastens:


Und dann hatte ich noch zwei Restjerseys, die nicht mehr ganz ein hinreichend lange Shirts nach konventionellem Schnitt ergeben konnten. Statt Ärmeln gibt es also überschnittene Schultern, die Rückenteile sind nach Vorrat geteilt, der Halsausschnitt ist mit Schrägband eingefasst, weil nicht mehr genug Stoff für einen Bundstreifen übrig war. Die Steifigkeit des Schrägbandes gibt sich im Übrigen beim Waschen und wenn man den Jersey am Halsausschnitt vor dem Verarbeiten gut einhält, schlabbert da auch nix. Hinten haben die Shirts kurzerhand ein Luftloch und Schleifchen.

Einmal Hilco Wäschestoff:



Und einmal Modell "Jähgermeister" :-)