Meistens aber möchte ich direkt in Yogaklamotten zum Center anreisen. Wenn ich vorher noch was in der Stadt zu tun habe oder gar von der Arbeit komme, muss ich allerdings etwas tricksen. Eine probate Möglichkeit ist eine schwarze Yogaleggings, je nach Wetter lang oder 3/4, und darüber ein kurzes, knappes Röckchen aus Jersey ohne Verschlüsse, das ich kurz vorm Sinkenlassen auf der Matte einfach abstreife. Sowas hier z.B.:
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Sonntag, 12. Mai 2019
Es bleibt beim Yoga
...diesmal mit einer weißen Hose wie im Post vorher in Gelb. Die ist dann mal für mich.
Meistens aber möchte ich direkt in Yogaklamotten zum Center anreisen. Wenn ich vorher noch was in der Stadt zu tun habe oder gar von der Arbeit komme, muss ich allerdings etwas tricksen. Eine probate Möglichkeit ist eine schwarze Yogaleggings, je nach Wetter lang oder 3/4, und darüber ein kurzes, knappes Röckchen aus Jersey ohne Verschlüsse, das ich kurz vorm Sinkenlassen auf der Matte einfach abstreife. Sowas hier z.B.:
Meistens aber möchte ich direkt in Yogaklamotten zum Center anreisen. Wenn ich vorher noch was in der Stadt zu tun habe oder gar von der Arbeit komme, muss ich allerdings etwas tricksen. Eine probate Möglichkeit ist eine schwarze Yogaleggings, je nach Wetter lang oder 3/4, und darüber ein kurzes, knappes Röckchen aus Jersey ohne Verschlüsse, das ich kurz vorm Sinkenlassen auf der Matte einfach abstreife. Sowas hier z.B.:
Samstag, 4. November 2017
Was zum Anziehen für die neue Puppe
Ich hab auch meiner neuen Puppe was zum Anziehen gemacht, ist schon
was her, aber vor lauter Aufräumen komm ich nicht zum Zeigen.
Erstmal eine Verkleinerung aus Altbeständen, aus Gr. 42 mach Gr.38. Heißt, alles auftrennen, neu zuschneiden, neu zusammennähen.
Ein Strickrock und ein Schlabberpulli aus superweichem Strickstoff.
Dann, es war grad Grün aufgefädelt, ein weiterer Strickrock aus einem ziemlich auftragenden Waffelstrukturstoff in Lindgrün/Grau - da malt sich nix drunter ab und die Beule vom Fahrradsattel verzeiht er auch.
Und dann, im 3. Anlauf endlich gelungen, eine skinny Velourhose aus einem braunen Stöffchen, das sich anfühlt und benimmt wie Wildleder, aber ganz nochmal in die WaMa kann und ganz leicht und fluffig ist. Der Schnitt ist "Super Stretch" aus der letzten Damenottobre, allerdings rundum mit Elastikbund und ohne RV, ziemliich umständlich auf meine neue Figuur angepasst.
Erstmal eine Verkleinerung aus Altbeständen, aus Gr. 42 mach Gr.38. Heißt, alles auftrennen, neu zuschneiden, neu zusammennähen.
Ein Strickrock und ein Schlabberpulli aus superweichem Strickstoff.
Dann, es war grad Grün aufgefädelt, ein weiterer Strickrock aus einem ziemlich auftragenden Waffelstrukturstoff in Lindgrün/Grau - da malt sich nix drunter ab und die Beule vom Fahrradsattel verzeiht er auch.
Und dann, im 3. Anlauf endlich gelungen, eine skinny Velourhose aus einem braunen Stöffchen, das sich anfühlt und benimmt wie Wildleder, aber ganz nochmal in die WaMa kann und ganz leicht und fluffig ist. Der Schnitt ist "Super Stretch" aus der letzten Damenottobre, allerdings rundum mit Elastikbund und ohne RV, ziemliich umständlich auf meine neue Figuur angepasst.
Sonntag, 28. Mai 2017
Produktives langes Wochenende
Ich war wirklich fleißig. Fange mit vorstellen der Ergebnisse hinten an.
Heute habe ich in meinem immer wärmer werdenden Näh-Dachzimmer ein Kleid aus dem neu erstandenen Buch "Ein Schnitt, vier Styles" von Rosa P, genäht, mit passender Leggings. Da letztere an der Puppe flach hängt, sieht sie breiter aus als sie ist. Das Kleid ist bei mir gerade knielang.
Ich habe den Schnitt aus feingestreiftem Jersey mit Glitzersternen in Größe M genäht und keine Veränderungen gegenüber dem Original vorgenommen, außer dass ich die Ärmellänge meinen Vorstellungen angepasst habe, es gibt nur superkurze Ärmel im Buch und dann wieder 3/4-Länge, ich wollte aber etwas zivilere "kurze" für meine momentan nicht ganz perfekt definierten *hust* Oberarme.
Erstes Fazit: Mir passt auch hier beim Kleid Größe M, allerdings sollte ich auch hier künftig die Abnäher im Rückenteil vergrößern (große Überraschung) und finde beim Kleid die Ärmel recht eng(das sind sie bei denen aus dem Kleiderbaukasten-Buch von Rosa P,. aus dem die letzten meiner Kleider allesamt sind, nicht). Nächstes Mal werde ich die Ärmel einfach mit 0,5 cm mehr NZG schneiden und die Armkugel dann nicht so sehr straffen.
Die Leggings in Größe M - passen perfekt. Ich bin total von den Socken. Hier habe ich 7/8-Länge genäht, aber wenn ich den Teil drandenke, der bei "lang" im Schntt dazugehört, dann wäre auch die Länge perfekt.
Bisher hatte mir noch nie ein Schnitt von Leggings gepasst, auch nicht recht nach Anpassungen. So richtig draufhalten und vergleichen kann ich nicht, weil die anderen Schitte ja in Gr. L oder XL vorliegen. Aber zwei wesentliche Unterschiede sind:
1. Hier ist die "Kurve" für den Poppes kaum tiefer als für vornerum, nur schräger und damit länger.
2. Die Taillenweite ist so berechnet, dass das eingezogene Gummiband nur wenige cm kürzer ist als die geschnittene Taillenweite der Leggings. Muss halt über die Hüften gehen. Im Grunde passte die Leggings auch schon ohne Gummiband, das ist nur die "Antirutschversicherung". Es ist also nix gekräuselt, wenn ich das Dingen anhabe. Und deshalb trägt der Bund kaum auf. Unter den Kleidern aus dem Baukasten, die ja in der Taille anliegen, würde man das aber wohl trotzdem sehen.
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Am Donnerstag schon habe ich endlich ein UFO fertigggestellt, einen 10-Bahnen-Wende-Wickelrock, genäht nach meiner Interpretation eines gekauften Rockes. Ich habe dreierlei dünne Baumwollstoffe im Jeans-Look kombiniert. Der Sternchenrockteil ist etwas kürzer, sodass der Pünktchensaum des
anderen drunter vorblitzt und das Dingen ist gar nicht schief, aber sieht
auf den Fotos so aus. Da ich bei Entwurf des Rockes noch ein paar Kilo schwerer war, musste ich noch 2 KAM-Snaps für den Wickelteil gegenüber dem ursprünglichen Plan nachrüsten. Da ich aber die"erwachsenen" nehmen wollte und man die nicht überall nachkriegt, waren die Perlmuttfarbenen aus und ich habe mit roten aufgerüstet. Make it a gadget.
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Im März hatte ich dieses Kleid genäht nach dem Baukastenschnitt mit 3/4-Ärmeln und Kapuze, also einem Schnitt für kühlere Tage, aber klar aus einem Sommerstoff. Das passte nicht gut. Deshalb habe ich es geändert, einen sommerlichen Ausschnitt eingebaut und kurze Ärmel drangemacht. Besser. (Aber mir schon wieder zu weit, ich suche eine neue Besitzerin).
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Vor lauter Frust über diese vergebliche Arbeit (ich hasse Änderungsschneiderei) habe ich am Freitag dann noch einen pastell-petroligen (gibt's das?) Stoff angeschnitten und ein bewährtes Kleiderbaukastenkleid in M genäht, mit Carmenausschnitt und A-Linienrock. Die Länge endet eine Handbreit oberhalb des Knies. Sehr schön. Sehr gut passend. (Der Puppe ist es wat eng). Damit war ich gestern dann gut angezogen.
Montag, 1. Mai 2017
Zand-Amsterdam-Rock-Hack
Ich besitze mehrere Röcke von Zand Amsterdam und auch mehrere von anderen Herstellern dieser (Wende-)Wickelröcke, die sich so schön dem persönlichen Bauchumfangsgefühl anpassen.
Einer meiner Zand-Röcke aber hing mehr im Schrank, als er mal rauskam, dieser hier, denn:
Die rote Seite fand ich vom Stoff her nicht so toll und die blaue, wegen der ich den Rock eigentlich gekauft hatte, knitterte entsetzlich. Auf dem Foto ist der Rock frisch gebügelt. Mäh.
Also habe ich den Rockteil abgetrennt, den Schnitt abneommen, mich geärgert, wie ungleich das alles verarbeitet ist und alles neu vermessen...
Dann habe ich hochwertige, glatte Baumwollpopeline mit etwas weniger Knautschneigung und in meinen Farben gekauft und losgelegt.
Meine Hybris über die schlechte Verarbeitung des Originals ist mir aber blad im Halse stecken geblieben. Obwohl ich die Stoffe vorgewaschen und gebügelt und mit allergrößter Sorgfalt zugeschnitten und verarbeitet habe, musste ich am Ende doch ein bisschen tropisch bügeln, damit nix wellt. Nochmal Mäh.
Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Der Rock ist nun etwas kürzer und hat hinten Abnäher - eine der Dauerbaustellen dieser Modelle: wegen des breiten Bundes und des geraden Schnittes sitzen sie nur so lala, wenn frau einen kurvigen Unterbau besitzt. Das ist jetzt deuttlich besser. Der Puppe passt es immer noch nicht, aber mir jetzt schon.
Donnerstag, 1. Dezember 2016
Herringbone
Herringbone heißt der Schnitt aus der Herbstottobre (5/2016). Ich habe statt des nabengebenden Fischgratmusters einen schwarzen Strick mit dunkelgrünen Blümchen gewählt.
In der leicht überbelichteten Nahaufnahme sieht man den raffinierten Übertritt vorne. Am besten ist der Rock mit blickdichten schwarzen Strümpfen zu tragen. Meine anfängliche Sorge, dass er hoch"krabbeln" könnte, weil wegen des Schlitzes ja kein Unterrock trgbar ist, erwies sich gerade aufgrund des Übertritts als unbegründet. Sehr angenehm zu tragen!
Montag, 3. Oktober 2016
Herbstzeit - Prüfungszeit - Rock und Pulli in Moosgrün
Wegen neuem Job und Prüfungsstress komm ich zu so Manchem nicht - zum Nähenetwa. aber für die Prüfung muss ich ja was zum anziehen haben, ne? Also gab es einen bequemen Strickrock nach bewährtem Lang-genug-und-nix-kneift-Schnitt aus moosgrün-schwarzem Hahnentritt-Strick.
Der Pulli dazu ist überlang, hat die linke Wirkseite außen (innen ist der butterweicheViskose-Strick angerauht) und trägt vorne und hinten eine Ziernaht auf der Außenseite (Ottobre 5/2016). Alle Säume sind Rollsäume und der Kragen fällt schön weich und immer richtig.
Montag, 16. Mai 2016
Rock und Shirt = Kleid
So rutscht das Shirt nicht heraus und der Rock kann nicht kneifen:
Der Tulpenrock ist der untere Teil eines einzigen Kleiderschnittes. Der ist selbstgebaut, ein Hybrid aus den Favoriten der letzten Monate. Entsprechend ist hinten auch der Tropfenausschnitt eingebaut:
Ordentliche Abnäher hinten hat's auch und der Beleg des Ausschnittes samt Tropfen ist schön mit elastischer Vlieseline unterlegt und sauber angesteppt. Der Druckknopf hinten ist ein mit dem Rockstoff bezogener "erwachsener" KAM-Snap.
Der Tulpenrock ist der untere Teil eines einzigen Kleiderschnittes. Der ist selbstgebaut, ein Hybrid aus den Favoriten der letzten Monate. Entsprechend ist hinten auch der Tropfenausschnitt eingebaut:
Ordentliche Abnäher hinten hat's auch und der Beleg des Ausschnittes samt Tropfen ist schön mit elastischer Vlieseline unterlegt und sauber angesteppt. Der Druckknopf hinten ist ein mit dem Rockstoff bezogener "erwachsener" KAM-Snap.
Samstag, 30. April 2016
Absolut basic: Der "kleine Schwarze" (Rock) für einen flachen Bauch
Was mit enem Kleid geht, muss doch auch mit einem Rock gehen? Ein Basic-Schnitt, der gut sitzt und auch dann nicht kneift, wenn ich ausgiebig zu Mittag gegessen habe. Möglichst flach am Bauch soll er sein. Und natürlich meinen etwas ulkigen Taillenmaßen angepasst sein: Ich habe zwar den meiner Konfektionsgröße entsprechenden Taillenumfang, aber der vordere Teil muss erheblich verlängert werden (die Spuren der Schwangerschaften), während ich hintenrum ein ausgeprägtes Swayback plus wohlgerundetem Po habe, also erheblich weniger Bedarf. Das Verhältnis von 80 cm Taillenumfang ist so 50:30. Dadurch sitzen bei konfektionierter Ware die Seitennähte immer schief - sie zeigen nach vorne.
So, das isser. Der Schnitt folgt dem Kostümrock "Pixel" aus der Ottobre 2016/2 (Nr. 17). Getrickst in Sachen Taille habe ich, indem ich das vordere Rockteil eine Nummer größer zugeschnitten habe und die "gewonnenen" cm großzügig mit erheblich verbreiterten rückwärtigen Abnähern wieder eingefangen habe.
Der Flachbauch-Antikneifeffekt kommt durch die trickreiche bundlose Konstruktion mit seitlichen Abnähern im Vorderteil zu Stande. Auf dem Bild beult es ein bisschen, an mir nicht
- die Geköpfte hat nicht ganz meine Maße...
Der Rock ist vollständig gefüttert. Damit das Futter nicht oben rausquillt ist anleitungsgemäß ein Bundband eingesetzt, das am Ende mit erheblicher Handarbeit fixiert werden musste, auch der Saum ist mit Blindstichen handangesetzt. Uff. Gar so easy wie der Lieblingskleiderschnitt ist das noch nicht. Aber ich werde den Schnitt wohl weiter bearbeiten.
So, das isser. Der Schnitt folgt dem Kostümrock "Pixel" aus der Ottobre 2016/2 (Nr. 17). Getrickst in Sachen Taille habe ich, indem ich das vordere Rockteil eine Nummer größer zugeschnitten habe und die "gewonnenen" cm großzügig mit erheblich verbreiterten rückwärtigen Abnähern wieder eingefangen habe.
Der Flachbauch-Antikneifeffekt kommt durch die trickreiche bundlose Konstruktion mit seitlichen Abnähern im Vorderteil zu Stande. Auf dem Bild beult es ein bisschen, an mir nicht
- die Geköpfte hat nicht ganz meine Maße...Der Rock ist vollständig gefüttert. Damit das Futter nicht oben rausquillt ist anleitungsgemäß ein Bundband eingesetzt, das am Ende mit erheblicher Handarbeit fixiert werden musste, auch der Saum ist mit Blindstichen handangesetzt. Uff. Gar so easy wie der Lieblingskleiderschnitt ist das noch nicht. Aber ich werde den Schnitt wohl weiter bearbeiten.
Montag, 8. Februar 2016
Frühlingsfarben im Winter?
Ich bin dieses Matschwetter so leid - und die Klamotten in gedeckten Farben. Pastelltöne gehen noch gar nicht, kuschelig muss es sein, aber das könnte doch... Moment, so?
Ob das so in Kombi wirklich die Lösung ist, muss ich noch überlegen, aber einzeln hilft es bestimmt. Der Hoodie ist nach Schnitt Paulina von Miou Miou aus ganz kuscheligem Seat genäht mit Kapuze zum Einmuckeln:
Der Rock, exakt bis mitte Knie, ist Modell "Umgedrehte Filtertüte" aus der Ottobre 5/10, Mod. 2, mit Sattel und vollständig gefüttert:
Müsste man bei den Karos nicht aufpassen wie Möcks, dass die Muster an den Nähten exakt aufeinandertreffen, wär der ganz easy zu nähen.
Ob das so in Kombi wirklich die Lösung ist, muss ich noch überlegen, aber einzeln hilft es bestimmt. Der Hoodie ist nach Schnitt Paulina von Miou Miou aus ganz kuscheligem Seat genäht mit Kapuze zum Einmuckeln:
Der Rock, exakt bis mitte Knie, ist Modell "Umgedrehte Filtertüte" aus der Ottobre 5/10, Mod. 2, mit Sattel und vollständig gefüttert:
Müsste man bei den Karos nicht aufpassen wie Möcks, dass die Muster an den Nähten exakt aufeinandertreffen, wär der ganz easy zu nähen.
Sonntag, 22. November 2015
Salz und Pfeffer
Seit der letzten Herbst-Winter-Saison finde ich immer mehr sogenannte "Techno"-Stoffe bei meiner örtlichen Stoffdealerin wie im Onlinehandel. Ponte-di-Roma heißen sie häufig, sind feste, aber elastische Jerseys mit einer glatten Abseite und zumeist mit einem hohen Anteil an Poly-Fasern. Nun habe ich längst verstanden, dass in Zeiten der Funktionskleidung ein hoher Poly-Irgendwas-Anteil nicht automatisch schlecht sein muss, aber viele dieser Stoffe fühlen sich nicht nur direkt auf der Haut *fies* an. Da mögen sie noch so farbtreu und formstabil und pflegeleicht sein.
Hier hab ich einen ergattert, der einen recht hohen Anteil an Baumwolle hat und einen angenehmen Griff. Die Struktur sieht aus wie gewebt, das ist aber fake - ein Wirkstoff, ordentlich bi-elastisch, schwarzgrundig mit gleichmäßiger Struktur Ton in Ton und weiß-ecru-farbenen, erhabenen und waage- wie senkrechten Effekten. Innen glatt und schwarz. Da näh ich mir doch schnell mal ein Röckchen! Nach bewährtem Easy-Schnitt (gerade und in Lieblingslänge, also knapp bis überhalb des Knies, mit breitem Gummibund in der Taille, dabei hinten durch raffinierten Schnitt auf Kurve gebracht, mit Hand angenähter, daher unsichtbarer breiter Saum). Am längsten hat bei dem ganzen Projekt die Stoffauswahl gedauert!
Hier hab ich einen ergattert, der einen recht hohen Anteil an Baumwolle hat und einen angenehmen Griff. Die Struktur sieht aus wie gewebt, das ist aber fake - ein Wirkstoff, ordentlich bi-elastisch, schwarzgrundig mit gleichmäßiger Struktur Ton in Ton und weiß-ecru-farbenen, erhabenen und waage- wie senkrechten Effekten. Innen glatt und schwarz. Da näh ich mir doch schnell mal ein Röckchen! Nach bewährtem Easy-Schnitt (gerade und in Lieblingslänge, also knapp bis überhalb des Knies, mit breitem Gummibund in der Taille, dabei hinten durch raffinierten Schnitt auf Kurve gebracht, mit Hand angenähter, daher unsichtbarer breiter Saum). Am längsten hat bei dem ganzen Projekt die Stoffauswahl gedauert!
Donnerstag, 5. November 2015
Bleistiftrock mit Formbund aus Moiré-Twill
Selber Schnitt wie vor, jetzt aber so angepasst, dass ich diesmal nicht mehr am fertigen Objekt rumnachbessern musste. Das wird ein Lieblingsschnitt:
Der Formbund sind einen Hauch unterhalb der Taille und schmiegt sich bei mir exakt an (bei Marie-Antoinette nicht so); hintenrum hat's Abnäher unterhalb des Formbundes, weil der Rock ansonsten gerade ist, meine Hinterseite aber nicht. Der Rock endet eine Handbreit oberhalb des Knies.
Taschen hat er auch:
Und weil der leicht stretchige Stoff ganz glatt ist, konnte ich auf ein Futter verzichten. Ging also ganz fix. Bei meiner Stoffdealerin hab ich den Stoff auch nochmal in Rotviolett gesehen, ob ich noch ein Zwillingsmodell brauche?
Der Formbund sind einen Hauch unterhalb der Taille und schmiegt sich bei mir exakt an (bei Marie-Antoinette nicht so); hintenrum hat's Abnäher unterhalb des Formbundes, weil der Rock ansonsten gerade ist, meine Hinterseite aber nicht. Der Rock endet eine Handbreit oberhalb des Knies.
Taschen hat er auch:
Und weil der leicht stretchige Stoff ganz glatt ist, konnte ich auf ein Futter verzichten. Ging also ganz fix. Bei meiner Stoffdealerin hab ich den Stoff auch nochmal in Rotviolett gesehen, ob ich noch ein Zwillingsmodell brauche?
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Schnittkonstruktion: Rock mit Sattel
Das hatte ich mir gut überlegt: Ein auf der Hüfte sitzender Rock (=kann nicht in der Taille kneifen) mit einem rundumlaufendenden Sattelbund (=liegt schön flach an). Schmal, aber an keiner Stelle einengend. Mit Taschen und gefüttert.
Und dann habe ich gemessen und gerechnet und geschnitten und genäht und am Ende doch länger nachgearbeitet, als der Weg dahin gedauert hatte. Der Bund doch zu weit, an den Hüften ein Hauch zu eng...Aber jetzt passt der Rock. Ächz.
Vielleicht versuche ich am kommenden Wochenende mit korrigiertem Schnitt die Betaversion.
Und dann habe ich gemessen und gerechnet und geschnitten und genäht und am Ende doch länger nachgearbeitet, als der Weg dahin gedauert hatte. Der Bund doch zu weit, an den Hüften ein Hauch zu eng...Aber jetzt passt der Rock. Ächz.
Vielleicht versuche ich am kommenden Wochenende mit korrigiertem Schnitt die Betaversion.
Montag, 19. Oktober 2015
Harris Tweed Bleistiftrock
“Harris Tweed is cloth that has been handwoven by the islanders of
Lewis, Harris, Uist and Barra in their homes, using pure virgin wool
that has been dyed and spun in the Outer Hebrides.” (The Harris Tweed Act, 1993)
Aus diesem wunderbaren Material habe ich mir nun einen Bleistiftrock genäht, ganz schlicht, ganz gerade, minimal über Knie lang, voll gefüttert und mit zwei perfekt anliegenden Eingrifftaschen. Tiefstes Weinrot.
Aus diesem wunderbaren Material habe ich mir nun einen Bleistiftrock genäht, ganz schlicht, ganz gerade, minimal über Knie lang, voll gefüttert und mit zwei perfekt anliegenden Eingrifftaschen. Tiefstes Weinrot.
Donnerstag, 14. Mai 2015
Neuer Versuch
Selber Schnitt wie vor, aber diesmal mit korrekter Rechnung. Und, just for fun, dem Faltendetail auf der anderen Seite. Passt!
Sonntag, 26. April 2015
Zeit für Sommerröcke - und Rechenübungen
So langsam kann frau wieder Röcke ohne Strümpfe tragen. Also habe ich heute einen bewährten Schnitt (ausgestellter Rock mit italienischer Länge und seitlichen Taschen) variiert und drei schicke Falten an der rechten Vorderseite eingenäht. Das richtige Berechnen des Stoffverbrauchs beim Faltenlegen muss ich aber nochmal üben, denn der Rock ist mir zu eng... Blöder Anfängerfehler. (Hin, her und nochmal zurück, also mal drei!!!)
Aber sicher findet das gute Stücke eine schmalere neue Besitzerin.
Aber sicher findet das gute Stücke eine schmalere neue Besitzerin.
Sonntag, 18. Januar 2015
Feine Winterwolle
Bei Florence gibt es zur Wintersaison Harris Tweed zu kaufen, wunderbarer, handgewobener Stoff von den Äußeren Hebriden. Ich hab mir ein kleines Stückchen in rauchblau geleistet, und da ich Blindfisch (also, ohne Lesebrille) übersehen hatte, dass der nur in der Breite des schmalen Webstuhls, also 75 cm breit liegt, wurde es ein _ziemlich_ kurzes Röckchen (nach eigenem, genau angepassten Basisschnitt, natürlich gefüttert und mit nahtfeinem RV hinten).
Angezogen, zeigt sich, ist es exakt richtig. Für mutige Tage.
Dazu hab ich noch eine ganz crispen, halbtransparenten Wollstrickstoff geschossen, aus dem ich einen taillierten und raffiniert ausgeschnittenen Hoodie passend zum Tweedröckchen gebastelt habe. Der Schnitt ist Everyday Luxe aus der letzten Damenottobre (5/14).
Besonders stolz bn ich darauf, dass mir die Stelle mit dem Belegband gerade in der engen Ausschnittkurve und mit heimtückischer Doppelnadel fehlerfrei gelungen ist.
Mittwoch, 14. Januar 2015
Rotes Samtwickelröckchen
... okay, es war ein Versuch. Schnittoptimiert, kurz und knackig, sauber verarbeitet (gut, der Futterstoff war etwas knapp), tolle Metallknöpfe, passt.
Ist aber gar nicht mein Stil, musste ich nach dem Anprobieren feststellen. Daher sucht sich der Rock jetzt eine neue Besitzerin.
Ist aber gar nicht mein Stil, musste ich nach dem Anprobieren feststellen. Daher sucht sich der Rock jetzt eine neue Besitzerin.
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