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Freitag, 6. Juli 2012

Hoodie mit "Pölze"

Damen-Sweatshirts sind gemeinhin relativ unelegante Bekleidungsstücke, weil frau obenrum damit leicht aussieht wie ein kleiner Heißluftballon.
(Dann sollte es wenigstens ein hübscher Heißluftballon sein.)
Andererseits sind sie ungemein praktisch, wenn frau ihren Urlaub in Skandinavien zu verbringen und dabei das eine oder andere Segelboot zu betreten gedenkt.
(Praktisch und hübsch. Geht.)

Hier der Prototyp einer Lösung, nach einem Schnitt von MiouMiou ("Paulina"):


Die Bündchen sind nicht zu knapp (zwecks Vermeidung des Balloneffekts, ihr wisst schon) und die aufgesetzte Tasche ebenso wie die Blenden und das Klapuzenfutter sind aus leichter Popeline. Das klappt erstaunlich gut!

Allerdings war das ein Mordsgefrickel aus über 30 Einzelteilen *ächz*. Und eigentlich finde ich die Bauchtasche eher unvorteilhaft und die Epauletten ziemlich überflüssig. Außerdem hätte ich gerne eine am Hals weitere Kapuze, vielleicht _irgendwie_ (ihr seht, ich habe das schon sehr gründlich durchdacht) zum dichteren Verschließen bei kühlerem Wetter.

Modell 2 folgt also bald.

Sonntag, 24. Juni 2012

Marine-blau gestreiftes U-Boot

Heute gabs noch ein Shirt nach dem selbstgefrickelten U-Boot-Schnitt, aus Streifeninterlock. Da hab ich den Beleg im Kragen mit leichter Vlieseline unterlegt, aber nur mit einem Zierstich oben abgesteppt, das Zeugs ist sowas von ... nachgiebig... Ich war sehr dankbar für den Open-Toe-Walking-Foot und das Alterfil-Garn, das hielt, was es verspricht und alle Wellen beim tropischen Bügeln (= heiß und feucht) verschwinden machte.

Das Shirt macht eine tolle Figur. Sag mir noch einer, nur Längsstreifen machten schlank!!!


Donnerstag, 5. April 2012

Lucille hauchzart

Als die Tage das Wetter so schön war, ist mir ein Rest feinen Leinenjerseys zugelaufen, der zu einer Lucille verarbeitet werden wollte. Ein durchsichtiges Etwas in Shirtlänge und mit Picotsäumen ist es geworden, und meine Ovi hat einige neue Flüche zu hören bekommen ob des fluddeligen Materials. Aber jetzt ist alles gut.


Das Webband ist "Sakura" in blau und passt jetzt zu meiner E-Book-Reader-Hülle. (Ich bin ein Snob!)
Diesmal habe ich den Kragen nach außen gerollt und die Schulternähte mit einer "Französischen Naht" gefasst, die von innen wie von außen gleich schön ist.

Freitag, 13. Januar 2012

Wollwalkmantel "Viola"

Das war ein größeres Projekt!
Die Aufgabe bestand darin, einen Lieblingsschnitt einer Wollwalkjacke abzunehmen, ohne dass der Jacke was Böses passiert, den zu einem Mantel zu verlängern und soweit abzuwandeln, dass er auch als Mantel gut fällt. Der Kragen sollte hochgeschlossen und halboffen gut aussehen.

Der wunderbare Walkstoff war schnell gefunden bei Florence, der gewünschte Zweiwege-Reißverschluss hingegen ließ sich nicht ganz so leicht auftreiben: Ich wollte einen über nahezu die ganze Länge, und zwar ein Markenteil, denn in Wollwalk einen neuen Reißverschluss einsetzen zu müssen, weil das erste Modell nicht hält... puh, lieber nicht.

Hier das Ergebnis, das sich, wie ich finde, sehen lassen kann:



Eine dazu passende Tasche - in umgekehrter Stoffkombination -  ist noch in Arbeit.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Statt Diät nach Weihnachten...

...kann frau sich auch einen Schlankmacher nähen.

Dieser Rollischnitt stamt aus einer Vorjahres-Ottobre; ich habe ihn nur verlängert. Das Material ist ein kuscheliger, anthrazitfarbener Interlock, wieder ökologisch gefärbte Biobaumwolle von Siebenblau. Die einzige Verzierung ist eine Spitzenborte an den ausgestellten Ärmeln.

Freitag, 23. Dezember 2011

Sylvesterkleid - noch eine Lucille

Der Schnitt ist einfach klasse. Diese Version ist aus hauchzartem Wolljersey, hat lange, am Handgelenk geraffte Ärmel, ist noch ein Stückchen kürzer als die letzte Lucille und als Tunika oder Minikleid tragbar.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Weihnachtskleid

Der 2. Versuch mit dem Schnitt "Bubble Pocket" aus der letzten Damen-Ottobre. Diesmal habe ich die Hauptteile in der Mitte um 2 cm schmaler gemacht und auch an den Seiten die Nahtzugaben weggelassen. Zudem habe ich auf den Reißverschluss völlig verzichtet, weil ich erfahrungsgemäß auch in Etuikleider ohne selbigen hineinwitschen kann - der Vorteil schmaler Schultern. Meiner kopflosen Puppe kann ich es so allerdings nicht mehr anziehen, sie ist nicht so gelenkig wie ich :D. Mir aber passt es!

Außerdem habe ich den Schnitt um 7 cm gekürzt und nach einigen Probieren auf die Gummibandraffung unten verzichtet, ich werde das Kleid als Tunika über den Jeans tragen.

Der gemusterte Stoff war mal ein Lieblingskleid von Gudrun Sjödén; das hatte inzwischen derart deutliche Tragespuren, dass nur noch gerade genug Stoff für die Mittelschnitteile des Bubble-Pocket-Weihnachtskleides übrig blieb. So aber lebt es weiter.

Ein paar Details:
Blätterstickereien am Halsauschnitt

Umgekehrt am Tascheneingriff

...und am Saum

Mein neues Seiteneinnäher-Label

Freitag, 28. Oktober 2011

Bubble Pocket

...heißt das Modell aus der Damenottobre vom Herbst. Es hat raffinierte ge"bubbelte" Taschen und wird durch ein eingenähtes Gummiband unten ballonartig gerafft.
Trotz Folienschnittanprobe, bei der ich noch dachte, na, wenn das mal nicht zu knapp wird, ist es eher ein bisschen zu groß obenrum. Untenrum ist es ja ohnehin ziemlich voluminös. Mit schwarzen Strumpfhosen und schwarzem Rolli oder zu weißer Piratenbluse und Schlagjeans: Klasse!


Die namengebende Tasche

Dienstag, 30. August 2011

Herbstfarben

Das Pflaumenbäumchen im Garten hängt übervoll, von den Äpfeln wird man erschlagen (der Cox Orange hängt so voll, dass er fast bricht und die Gravensteiner sind groß wie Melonen - der Sandkasten darunter ist gesperrt wegen Lawinengefahr), der 8 Meter hohe Birnbaum macht mir Angst, die Eichhörnchen sammeln Nüsse und es hat grad 14°C - es ist nicht zu leugnen: Es wird Herbst.

Ich versuche mich in vorauseilendem Gehorsam (wenn ich einen Regenschirm mithabe, regnet es auch selterener, als wenn ich ihn vergesse, daher): Eine Quiala in Herbstfarben.


Mittwoch, 27. Juli 2011

7/8-Schlaghose

...in Größe 40, für mich. Wenn sie da so hängt, so platt, sieht sie ziemlich unelegant aus... Ist sie gar nicht und total hippiemäßig bestickt. Nein, benäht, mangels Stickmaschine kann ich gar nicht sticken. Aber so ist auch ganz hübsch. Dunkelblaues Feinleinen, Bicolor-Rayongarn.

Samstag, 23. Juli 2011

Querstreifen machen auch schlank

...wie dieses weitere Shirt nach dem beliebten Schlankmacher-Knipshirt beweist. Der Stoff ist Hilco-Campan, das Garn war Murkx, es riss heute dauernd, natürlich immer bei den Ziernähten *schimpf*. Tag des Garn-Vollmonds *moser*. Dafür hab ich jetzt einen Kniff für den Übergang zwischen dem oberen Teil der Ärmelnaht mit Gummiband drin) und dem untern (ohne dasselbe), der ist richtig gut: Man sieht den Übergang nicht und es hält trotzdem ;) Fazit: Ergebnis absolut zufriedenstellend, Zeitaufwand erschröcklich.

Dienstag, 5. Juli 2011

Nimm Rot!

In diesem Fall eine rote Tunika und einen rot-weiß gestreiften Herzwärmer. Sie waren eigentlich nicht dazu gedacht, zusammen getragen zu werden, aber warum eigentlich nicht?

Die Tunika ist die bewährte Ulla Varianz, diesmal aus Hilco-Interlock und wie gewohnt mit sportlichen, dichtstichigen 7mm-Overlockkanten und ausgestellten Ärmeln, allerdings runde 15 cm etwas kürzer als die anderen Ullas hier im Blog.

Der Herzwärmer mit 3/4-Ärmeln aus sehr hochwertigem Ringel-Stretchjersey - hier auf dem Bildschirm flimmert das leider etwas - ist inzwischen die Beta-Version: Auch er ist kürzer als die Vorläufer und endet nun wirklich in der Taille, ganz ohne Raffung.

Die Bindeenden sind nicht mehr so lang und zipfelig und nur noch der Saum und die Ärmel haben Picotstiche, die ausschnittkante hingegen ist mit feinem Nahtband hinterlegt und mit dem "walking toe" absolut glatt abgesteppt. So lässt sich der Herzwärmer auch mal als Jacke offen tragen.

Sonntag, 3. Juli 2011

Sommerliches Shirt mit Verkleinerungseffekt

Das ist Größe 46!!! Ich bin total baff, wie klein das wirkt. (Auch angezogen, aber es passt der Benähten wirklich!)

Samstag, 2. April 2011

Oberteile für Frauen - umspielend

Dieses "Fanö"-Shirt ist aus einem unglaublichen Jersey-Rest entstanden - längsgestreift mit völlig sinnlos rapportierten Flecken. Sinnlos fand ich auch, nachdem ich es genäht hatte, den geschwungenen und eingekräuselten Saum oberhalb des Busens - eine glatte Fehlkonstruktion, wenn ihr mich fragt. Ich habe dann das Fahrrad aus Velour aufgebügelt, damit diese Berg- und Talfahrt irgendeinen Sinn bekommt.

Mit einem Herzwärmer drüber sieht es tatsächlich sehr hübsch aus, trotz aller Überraschungen beim Schnittumsetzen.


Ein Schnitt, der lange in der Schublade dümpelte, war Undine. Wohl, weil das Modell auf dem Titel wenig ansprechend wirkte. In feinem Batist ist so aber tatsächlich eine meiner Lieblingsblusen daraus geworden.


Hier habe ich mich in den Stoff verliebt, ein feiner Wollwalk von Hilco. Meine Stoffdealerin wusste zu berichten, dass es dazu einen original Modellschnitt gibt - und es war um mich geschehen. Tatsächlich steht mir grün nicht sonderlich, drum der braune Rollkragen Über Schlagjeans ist dieses Ding einfach nur spitze.


Ein absoluter Lieblingsschnitt ist Ulla Varianz von MaMu. Diese Version aus blutrotem feinem Hilco-Sweat hat entgegen dem eleganten Fall des Materials nur gecoverte Säume. Am Halsausschnitt habe ich hingegen eine Ziernaht angelegt: Ersetzt die Kette ^^.



Selber Schnitt, selbes Prinzip in frühlingshaftem, quietschegrünen Crash:

Und in jeansblau: