Donnerstag, 4. August 2011

Merino-Wollfilz-Tasche

Ich habe kürzlich eine Partie wunderbaren Merino-Wolfilz in 2mm Dicke ergattern können. Daraus sollte zunächst eine Handtasche entstehen. Zum Füttern erschien mir das Material zu schade, aber ich brauche doch allerhand übersichtlich angebrachte Innentaschen. Deshalb habe ich dieses Mal nur eine einzige angenäht, eine zweite ist auf der Innenseite der Rückwand angeklettet (im Klettstreifen versteckt sich auch eine Verstärkung mit Federstahl, damit die Tasche nicht durchhängt, wenn ein kleiner schwerer Gegenstand, z.B. eine Trinkflasche, darinnen ist) und eine dritte, das "Security-Täschchen" für Pflaster, Kopfwehtabletten, Taschenmesser, Streichhölzer, Nähgarn cool und Lippenbalsam, ist seitlich eingeclipst. Alle drei machen sich ganz flach, letztere beide können ggf, wenn z.B. ein dickes Buch mitmuss, herausgenommen werden. Verschlossen wird die Tasche mal nicht mit Klett - ohne Innenfutter würde der Hakenstreifen letztlich den Filz angreifen -, sondern mit einem Klickverschluss, und zwar mit einem zusätzlichen Sicherheitsriegel, der so raffiniert ist, dass ich selber zwei Hände und Adleraugen brauche, um ihn öffnen zu können. Damit ist die Tasche auch einigermaßen großstadtsicher.
Auf die Klappe habe ich eine Lotosblüte aus 5 Patchstoffen appliziert.

Saubere Arbeit - der Rückseitenbeweis
Die fertige Tasche.

Ganz schlicht.

Alle Patchstoffe von der Klappe tauchen hier wieder auf, drei nicht offensichtliche als Futter der RV-Taschen. Nur die rosafarbene Tasche ist eingenäht, die anderen beiden sind flexibel handhabbar.


Soooooo viel Platz ist in der Tasche, wenn man die beiden mobilen Einsätze herausnimmt.
Da passen so ein Jussi Adler-Olsen-Krimi und eine kleine Trinkflasche bequem nebeneinander hinein!

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