Mittwoch, 16. Mai 2012

...auch eine Art von Sport...

Nachdem ich bei Aprikaner die ultimative Begründung fand, Schokolade zu essen, musste ich das auch mal probieren. Gewissermaßen die sportliche Variante, ich renne schließlich neuerdings jeden Tag eine Stunde lang durch den Wald.

Innen drin ist gelber Sternchenstoff. Und so geknautscht, wie es auf dem Foto aussieht, ist das Teil gar nicht. Blöder Blitz. Ich glaub, ich brauche mal einen Fotokurs.

Montag, 14. Mai 2012

Übung in U-Boot-Ausschnitten

Die Aufgabenstellung: Ein Shirt, das super sitzt, im Schnitt an verschiedene Größen leicht anpassbar ist und die Vorzüge der Trägerin unterstreicht, dabei aber auch im Job tragbar ist. Speziell die (etwas größer gewachsenen) Lehrerinnen werden es mir nachfühlen können: Wir wollen weder beim Tafelanschrieb nacktes Taillenfleisch sehen lassen, noch beim Beugen über Schülerhefte ein Buch vor's Dekollete halten müssen, damit nichts herausfällt. Aber lange Schlabbershirts müssen es doch nicht sein, oder?

Ein leicht überlanges, tailliertes Shirt zu konstruieren, ist nicht schwierig. Ich habe mich für schmale, schlichte 3/4-Ärmel entschieden, die exakt am Pivot Point anschließen. Aber der Ausschnitt? Hochgeschlossen, aber nicht piefig? Ein bisschen ungewöhnlich?

Das hier war der erste Versuch: ein kleines Schiffchen oben, weniger ein U-Boot, daran ein doppelt gelegtes, exakt geschnittenes Bündchen gesetzt.



Angezogen sieht es weniger nach Schlafanzug aus als auf der Puppe, aber irgendwie fand ich das zu brav.

Zweiter Versuch:



Hier ist das Schiffchen zu einem veritablen U-Boot ausgeschnitten, nur mit Pünktchenstoff hinterlegt und mit Ziernaht abgesteppt. Da das Shirt sehr exakt sitzt, schlabbert der weite Ausschnitt kein bisschen.
Ha! Aufgabe gelöst!

Samstag, 12. Mai 2012

...und noch eins ...

Auch hier: Der Riley.Blake-Außenstoff ("Ghosts" aus der "Trick or Tread"-Serie) ist hier nicht sichtbar auf der Außenseite der RV-Fächer verarbeitet.


... und ein passendes Portemonnaie

...zu dieser Tasche.

Wir haben auf die Wiederholung des ochsenblutroten Rankenstoffs außen verzichtet (sonst findet man das Portemonnaie ja im Taschenfutter nicht wieder!), aber den Pünktchenstoff der Appli und den anderen Rankenstoff (vom mittleren Kelchblatt) aufgegriffen und mit Äpfelchen und Grün kombiniert.


Hier nicht zu sehen: Die Außenseite der RV-Fächer hat auch Äpfelchenstoff.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Wollfilz und nordische Ranken

Ein längst fälliger Auftrag lockte mich endlich wieder an die Nähmaschine. Eine Messengerbag sollte es werden mit eingen besonderen Ausstattungs- und Formatwünschen und einer Kopfknobelaufgabe: Das Hauptfach sollte mit einem Reißverschluss verschlossen sein.

Voilà:


Das Format ist, wie im Bild gut zu sehen, etwas höher als breit, dafür aber recht flach (26x24x6 cm).
Die gewünschte Zusatztaschenlösung umfasst eine eine aus dem Futterstoff aufgesetzte Vortasche, eine über die ganze Breite gehende RV-Tasche hintenrum und ein raffiniertes Futter. Das zusammen mit der RV-Verschlusslösung oben macht den sonst üblichen Klett auf der Frontfläche überflüssig und brachte mich auf die Idee, die Klappe optional zu machen, sozusagen mit Klappe als elegant-verspielte Tasche und ohne Klappe als sachlich-farbstarke Version:


Hier noch die Details:

Hier sieht man die Innentaschen im Futter (Tasche ist in diesem Bild auf links gewendet, das war nötig, während ich an der RV-Kante die Innentasche und die Außentasche von Hand angenäht habe).

Die Taschenrückseite mit breitem, mit Rankenstoff gefüttertem RV-Fach und dem Flauschband des Kletts, das scheuert nicht an der Kleidung, wenn die Tasche klappenlos getragen wird. Unter dem Flauschband verbirgt sich ein Federstahlband zur Stabilisierung der Tasche; wenn man ganz genau hinguckt, kann man es ahnen.

Die Vortasche, vollständig gefüttert und "selbstschließend" mit fallender Klettklappe - das funktioniert, wenn die Vortasche nicht allzu voll ist, sonst muss man doch mal mit der Hand drüberfahren.
Hier nochmal die Tulpenapplikation in Großaufnahme.