Montag, 13. November 2017

Hoodie perfektioniert

Ich habe den Schnitt vom letzten Hoodie noch ein bisschen weiterverarbeitet.

1. Ich wollte gerne eine Kapuze haben, die den Außenstoff innen in der Kante hat und dann stärker kontrastierend gefüttert ist.

2. Die Kapuze sollte im Nake*tano-Stil weit überschnitten und mit dicken Kordeln versehen sein, allerdings symmetrisch und nicht ganz so "erstickend".

3. Ich wollte doch Bündchen, und zwar Ton in Ton.

4. Ich wollte kuscheligeren, dickeren Sweat und das bedeutet, um nicht in einem Schlauch oder einem formlosen Sack zu stecken: Ich brauche ein geteiltes Vorderteil mit Abnähern unter der Brust.

5. Wenn ich das Vorderteil schon teile, kann ich auch eine Känguruhtasche im Me*ko-Style bauen, denn die beiden Eingrifftaschen waren seeeeehr fummelig. Ich finde, die muss nicht auftragen: Wo kein Bauch ist, wird auch mit einer solchen Tasche keiner plötzlich apparieren.

Eh volià:


Das gute Stück ist etwas über-Popo-lang. Wäre ich jünger und mutiger, könnte ich es als superkurzen Mini auf Strumpfhosen tragen. Da ich älter und feige bin, werden es Skinny Jeans...

Hier die Kapuze im Detail:


Und hier sieht man den einen Brustabnäher, die Taillennaht und dass die Bauchtasche mit dem Kapuzenfutterstoff unterlegt ist. Sehr ihr die kleine Kappnaht etwa in der Mitte des Bildes? Ich habe die Bauchtasche im oberen Teil bis zu ebendiesem Riegel an den Unterstoff angenäht, dann liegt das gaz schmal an.


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