... bekommt ein kleines, aber nicht mehr ganz so kleines Mädchen (Gr. 74, im so-grade-schon-ein-bisschen-krabbeln-Alter) ein Kleid aus feinstem Hilco-Cord. Das ist jetzt so lang, dass die Füßchen versteckt sind. Dank des gesmokten Oberteils wird das Kleid aber die nächsten zwei Sommer für das dann laufende Mädchen passen und halt immer kürzer werden:
Nach dem Gottesdienst will die Kleine sicher ein bisschen mobiler sein, als das Kleid erlaubt. Deshalb dasselbe Obenrum nochmal, diesmal an einem Hosenanzug aus Stretch-Babycord. Das Shirt zum Drunterziehen passt unter beides gleich gut:
Montag, 10. Oktober 2011
Freitag, 7. Oktober 2011
In der Farbe dieses Winters - 3 Hoodies
Wenn es herbstelt, brauchen auch wilde Jungs kuschelige Pullover. Dieses Mal gab es dunkeltürkisfarbenen Kuschelsweat als Basis, davon drei Interpretationen in verschiedenen Größen. der Obere, Gr. 122/128 hat eine Appli den Schattenriss eines Diplodocus in der Farbe des Innenfutters bekommen. Der Mittlere für den ältesten Jungen unter den drei künftigen Hoodieträgern, Gr. 134/140, hat details in dunkelblau und nur eine schlichte Bauchtasche bekommen, mit Geheimfach (RV von innen und somit einer Tasche in der Tasche) und kleiner Botschaft von Selbstverständlichkeiten. Den Unteren in Gr. 104 und in seiner sehr ...speziellen Zusammenstellung hat mein Vierjähriger sich zuzusagen auf den Leib schneidern lassen, er hat Stoffe und Appli ausgewählt und den Bündchenverzicht proklamiert.
Allen gemein ist, dass ich das Kapuzenfutter nicht einfach mit dem Oberstoff zusammen in den Pulli genäht habe - das ist zwar das übliche Vorgehen, es hinterlässt aber eine sichtbare Ovinaht am Kapuzeninnenrand und der _könnte_ einen kleinen Prinzen auf der Erbse eventuell kratzen. Statt dessen habe ich das Futter etwas länger geschnitten und dann eingeschlagen und nach dem ansteppen der Außenkapuze von innen mit elastischem Stich gegen diese im Oberstoff entstandene Naht gesteppt, sodass diese vollständig unter Verputz liegt. Da kratzt jetzt nix mehr.
Allen gemein ist, dass ich das Kapuzenfutter nicht einfach mit dem Oberstoff zusammen in den Pulli genäht habe - das ist zwar das übliche Vorgehen, es hinterlässt aber eine sichtbare Ovinaht am Kapuzeninnenrand und der _könnte_ einen kleinen Prinzen auf der Erbse eventuell kratzen. Statt dessen habe ich das Futter etwas länger geschnitten und dann eingeschlagen und nach dem ansteppen der Außenkapuze von innen mit elastischem Stich gegen diese im Oberstoff entstandene Naht gesteppt, sodass diese vollständig unter Verputz liegt. Da kratzt jetzt nix mehr.
Dienstag, 4. Oktober 2011
Wenn Rotkäppchen einkaufen geht
... braucht es solche Knotenbeutel.
Kleines Extra und Verbesserung gegenüber den letzten Modellen: Es gibt auf beiden Seiten des Wendebeutels eine kleine Schlaufe für einen Schlüsselring. Und: Die Träger sind 5 cm länger, sodass auch große Frauen komfortabel ihre Einkäufe (oder den bösen Wolf) nach Hause tragen können.
Kleines Extra und Verbesserung gegenüber den letzten Modellen: Es gibt auf beiden Seiten des Wendebeutels eine kleine Schlaufe für einen Schlüsselring. Und: Die Träger sind 5 cm länger, sodass auch große Frauen komfortabel ihre Einkäufe (oder den bösen Wolf) nach Hause tragen können.
Samstag, 1. Oktober 2011
Neues Design!
Kurzes Stutzen - wo ist der Mohn, wo die grüne Tapete?
Mein Blog hatte ein wenig Auffrischung nötig, auch sollte er zu dem Label passen, das meinen künftig zu eröffnenden Dawanda-Shop zieren soll. Nun ist alles frisch renoviert, nur der "Laden" muss noch eingerichtet werden (ein Link wird folgen). Das Briefpapier und das Rechnungspapier sind angepasst, Visitenkarten in Auftrag gegeben. Ich bin gespannt auf euer Feedback!
Schneiderinnentipps für gut sitzende Kleidung --- Folge I
Lange versprochen geht es jetzt endlich los mit den Schneiderinnentipps. Auf euer Feedback bin ich gespannt. Hier zunächst Teil 1:
Kleidung und Persönlichkeit
Wie ich auf andere wirke, hängt zu einem nicht geringen Teil von meiner Kleidung ab. Sie ist ein Teil meiner Gesamterscheinung – also sollte sie meine Persönlichkeit vorteilhaft unterstreichen, nicht aber die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, auch nicht im positiven Sinne – wer sich an mich an die „gutgekleidete Frau mit der phantastischen Bluse“ erinnert, macht vielleicht meinem modischen Geschmack ein Kompliment, ich als Mensch bin aber nicht wahrgenommen worden.
Was zu mir passt und worin ich mich wohlfühle, geht miteinander einher. Kleidung, die mich einengt, die mein Temperaturgefühl durcheinanderbringt, in der ich mich verkleidet fühle, kann nicht die richtige sein, egal, was die Verkäuferin in dem teuren Laden gesagt hat. Mein unglücklicher, angestrengter, unsicherer Gesichtsausdruck wird die Gesamterscheinung negativ dominieren. Es gibt im Netz, zwischen Buchdeckeln und im Real Life Legionen von Stilberatern; wohl jede Frau weiß auch so um ihre besonderen Vorzüge und ihre kleinen figürlichen Schwächen. Bei aller Selbstkritik hat sich aber bewährt, nicht etwa die kleinen (selbst oft viel zu stark wahrgenommenen) Schwachstellen zu verdecken, sondern vielmehr den Blick zu lenken auf einen einzelnen Vorzug, einen Hingucker.
Viel Stoff kaschiert?
Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis. Das mit dem „viel Stoff kaschiert unliebsame Stellen“ ist eine Lüge. Wenn das wahr wäre, würden wir alle in hawaiianischen Mouhmouhs rumlaufen und sähen fantastisch aus. Im Gegenteil: Viel Stofffülle täuscht viel Körperfülle vor. Kleidung, die mir zu weit ist, lässt mich fett und unförmig aussehen. Kleine Frauen „ertrinken“ regelrecht in solchen Kleidungsstücken, große Frauen wirken wie unförmige Positionsbojen.
| Hier habe ich dasselbe Model abgezeichnet, superschlank, und je einmal mit einem locker umspielenden und einmal mit einem viel zu weiten Kleid dargestellt. Was wirkt nun besser? |
| Das funktioniert durchaus auch dann, wenn ein paar Rundungen zu viel zum "Verstecken" einladen - was gut sitzt, sieht einfach besser aus. |
Kategorien:
Schneiderinnentipps
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